Di, 21. November 2017

3 Meter abgestürzt

13.12.2010 17:06

Einjähriger Bub schwebt weiter in Lebensgefahr

Ein Fünkchen Hoffnung, mehr nicht – das konnten die Ärzte in der Linzer Kinderklinik der Mutter des kleinen Buben spenden, der - wie berichtet - in Timelkam mit seinem Cousin dreieinhalb Meter tief durch ein Fenster abgestürzt war. Er ist zwar weiter in Lebensgefahr, aber es gab eine leichte Besserung.

Seit drei Tagen wacht die 22-Jährige in der Intensivstation des Linzer Kinderspitals am Bett ihres kleinen Sohns. Die Mongolin lebt seit fünf Jahren bei uns und arbeitet in Schwanenstadt. Ihr Lebensgefährte wurde vor genau zwei Monaten abgeschoben. Er hat in der mongolischen Hauptstadt Ulan Bator von dem tragischen Unglück erfahren. Seine Partnerin hofft verzweifelt, dass er den schwer verletzten Sohn besuchen kann: "Die Ärzte haben gesagt, dass es ein bisschen besser geworden ist. Aber wir müssen noch weiter warten und schauen. Wenigstens geht es meinem Neffen gut. Er kommt aus dem Spital nach Hause."

Abwarten und hoffen
Beim Spitalserhalter gespag ist man nicht so optimistisch wie die leidgeprüfte Mutter. Sprecherin Brigitte Buberl: "Laut Auskunft der Mediziner ist der kleine Patient nach wie vor in akuter Lebensgefahr. Sein Herz und sein Kreislauf sind aber stabil. Am Dienstag werden neue Tests gemacht." Buberl zeigt Mitleid: "Für eine Mutter gibt es nichts Schlimmeres, als am Krankenbett zu sitzen und nichts tun zu können – außer hoffen und warten."

von Christoph Gantner, "OÖ Krone"

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