Fr, 24. November 2017

Feuerwehr rückt an

11.12.2010 15:16

Kind (2) bleibt mit Fingern in Abfluss stecken

Kindliche Neugier hat die zweijährige Zarema aus Linz in eine Falle tappen lassen, die in jedem Haushalt lauert: Sie hat mit drei Fingern durchs Abfluss-Sieb der Badewanne getastet – und ist steckengeblieben. Die Feuerwehr musste das Sieb ausbauen, in der Kinderklinik wurde das "Falleisen" dann vorsichtig von den kleinen Fingern gezwickt.

So schnell konnte Mama Madina (40) gar nicht schauen, war es schon passiert. Da die Fingerchen von Zarema anschwollen, gab's kein Zurück. Zuerst kam das Rote Kreuz, dann die Feuerwehr. "Wir hatten fast keinen Platz zum Arbeiten und die Kleine weinte so viel, sie war so arm", sagt Feuerwehr-Einsatzleiter Siegfried Brandstetter, für den das schon die dritte "Siebbefreiung" war. Das Abflusssieb ließ sich aber fast nicht rausschrauben, es gelang erst nach 15 Minuten. Mit dem Sieb an den Fingern kam die Zweijährige in die Linzer Kinderklinik.

Hier wartete schon ein Team mit einem ungewöhnlichen Instrument: ein hochwertiger Seitenschneider aus dem Baumarkt. "Wir mussten die Kleine narkotisieren, damit wir gefahrlos arbeiten konnten", so Jürgen Wurm. Wieder 15 Minuten später waren die Finger frei, das Sieb zerlegt. "Das war genug Aufregung, zum Glück ging alles gut aus", sagt die Mama, die mit ihrer kleinen Neugierdsnase wieder daheim ist.

von Markus Schütz, "OÖ Krone"

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