Mo, 11. Dezember 2017

Kate oder Charlene

28.12.2010 18:20

Royale Hochzeiten 2011: Wer heiratet schöner?

Im Jahr 2011 erwarten uns gleich zwei royale Hochzeiten: Prinz William heiratet in England nach langer Wartezeit seine Kate Middleton und in Monaco traut sich Fürst Albert mit Charlene Wittstock. Zwei Hochzeiten von hochkarätigem Format – zumal die beiden zukünftigen Gattinnen einiges gemeinsam haben.

Was die beiden vereint, ist einmal das große Vorbild der verstorbenen Schwiegermutter. Prinzessin Diana, die „Königin der Herzen“, war beim britischen Volk zeitweise beliebter als die Queen selbst. Williams Verlobte Kate wird schon jetzt häufig mit Diana verglichen, überzeugt sie doch ebenso durch Schönheit, Charme und ein zauberhaftes Lächeln.

Charlene muss ein nicht minder schwieriges Erbe antreten. Die Messlatte wurde für sie von niemand Geringerem als Schauspielerin Grace Kelly, der späteren Fürstin Gracia Patricia, hoch gelegt. Fürst Rainier hatte die schöne Grace Kelly 1956 geheiratet und damit dem Fürstentum zu weltweiter Bekanntheit verholfen. Der Autounfall, der Fürstin Gracia das Leben kostete, wirft bis heute einen Schatten auf das Leben ihrer Kinder, Albert II., Caroline und Stephanie.

Sowohl von Charlene als auch von Kate wird nicht nur erwartet, dass sie ein skandalfreies Leben im Schatten ihres Mannes führen und den Monarchien Erben schenken. Besonders in Monaco wartet man schon lange auf die Hochzeit, zählt Albert doch schon 53 Lenze. Kate hat es hier noch etwas leichter, steht doch ihr William erst auf Platz zwei der Thronfolge. Doch möglichweise könnte Prinz Charles zugunsten seines Sohnes auf die Krone verzichten.

Terminsorgen
Für ein derartiges Großereignis wie eine royale Hochzeit muss natürlich auch der passende Termin gefunden werden. Bei beiden Paaren war das nicht ganz einfach. Charlene und Albert mussten ihre Hochzeit sogar eine Woche vorverlegen, da der Fürst am zuerst festgelegten Termin zu einer Sitzung des Internationalen Olympischen Komitees muss. Der endgültige Termin ist also jetzt der 2. Juli 2011. Der Sommer im Fürstentum ist stark vom mediterranen Klima geprägt, daher eher heiß und trocken. Das reduziert zwar die Wahrscheinlichkeit einer verregneten Hochzeit, könnte die Gäste aber ziemlich ins Schwitzen bringen.

William und Kate werden sich am 29. April in der Westminster Abbey in London das Jawort geben. Der verhältnismäßig frühe Termin wurde gewählt, um Termin-Kollisionen mit dem 85. Geburtstag der Queen und der Hochzeit in Monaco zu verhindern. Der britische Premierminister David Cameron hat den Tag zum Feiertag erklärt, damit alle Briten ihn begehen können. Dass ein Freitag, also ein normaler Wochentag, für die Trauung gewählt wurde, ist nichts Ungewöhnliches. Prinz Charles und Diana hatten an einem Mittwoch, dem 29. Juli 1981, geheiratet. Ein kleiner Unsicherheitsfaktor bleibt das britische Wetter. Anfang April kann es in London nicht nur ziemlich kühl sein, auch die durchschnittliche Regenmenge ist um einiges höher als etwa im Mai.

Das Kleid: Entscheidung über Top oder Flop
Wenn die ganze Welt ihre Augen auf die zukünftige Königin von England und die zukünftige Fürstin von Monaco richtet, wird ein Faktor ganz besonders entscheidend für Erfolg und Misserfolg der Hochzeit sein: das Kleid. Über Charlenes Kleid ist bis jetzt noch nicht viel an die Öffentlichkeit gedrungen. Grace Kelly trug 1956 ein Kleid von der Chefdesignerin der Filmfirma MGM, Helen Rose. Für Wittstocks Kleid sind bis jetzt einige namhafte Designer im Gespräch, etwa Giorgio Armani, Charlenes Lieblingsdesigner. Aber auch Pronovias und Vera Wang wurden bereits als mögliche Kandidaten genannt, ebenso wie Karl Lagerfeld und Elie Saab.

Die Erwartungen an das Kleid von Kate Middleton sind nicht weniger groß. Das Rätselraten um mögliche Designer hat bereits begonnen. So erklärte Giorgio Armani schon 2006, Kate stehe ganz oben auf der Liste von Frauen, die er gern einkleiden würde. Jener Designer, der das Kleid der 28-Jährigen entwerfen darf, kann sich der Aufmerksamkeit für seine gesamte Kollektion sicher sein. Schließlich rechnet die Modewelt jetzt schon fest mit einem Nachahmungseffekt, einem "Kate Effect", den Middletons Kleid haben wird. Der Entwurf des Brautkleides wird mit hoher Wahrscheinlichkeit weltweit kopiert und zu Versionen verarbeitet, die zu günstigeren Preisen über die Ladentische gehen. Auch bei Dianas Hochzeitskleid ist dies der Fall gewesen.

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