Fr, 24. November 2017

Bis zur Abschaffung

09.12.2010 10:28

Nächster Schritt der EU zur Senkung der Roaminggebühren

Die EU will die Roaminggebühren für das Telefonieren mit dem Handy im EU-Ausland weiter drücken. Bis 2015 solle der Preisunterschied zu den Inlandstelefonaten möglichst ganz verschwinden, erklärte die Kommission am Mittwoch in Brüssel. Sie leitete deshalb eine öffentliche Konsultation ein, an der sich Unternehmen und Behörden, aber auch die Verbraucher selbst beteiligen können.

Mit dem derzeitigen Preisen ist die Kommission unzufrieden. "Die Endkundenpreise liegen weiterhin in der Nähe der EU-weit vorgeschriebenen Preisobergrenzen", teilte sie mit. Dabei ließen die Obergrenzen den Betreibern "einen großen Spielraum für attraktivere Roaming-Tarife". Brüssel will erreichen, dass sich die Anbieter stärker untereinander Paroli bieten.

Seit Jahren setzt sich die EU für niedrigere Roaminggebühren ein, so wurden etwa fixe Obergrenzen für aktive und passive Gespräche sowie SMS eingeführt und schrittweise weiter abgesenkt. Bisher sind keine weiteren Stufen zur Senkung der Roaming-Preise vereinbart worden.

Kostenobergrenze zum Schutz im Urlaub bereits eingeführt
Keine Beschränkung gibt es für MMS, mit denen sich etwa Urlaubsfotos per Handy verschicken lassen. Für diese mobile Internetnutzung sind nur die Großhandelspreise gedeckelt, nicht die Preise für Endkunden. Die Verbindungen werden aber automatisch getrennt, sobald ein Kunde 60 Euro versurft hat - es sei denn, er deaktiviert diese Option oder setzt eine andere Kostenobergrenze.

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