Fr, 24. November 2017

Terrorist aus NÖ

06.12.2010 17:32

Nachbar : „Auf der Straße schlug er seine Frau!“

Er betete so laut, dass man sein Flehen und Klagen bis auf die Straße hören konnte. Er schlug seine Frau (Bild) mit den Stümpfen, wenn sie nicht gehorchte. Er war aggressiv, bösartig. Die Nachbarn des mutmaßlichen Terroristen aus Neunkirchen haben kaum gute Worte für den verdächtigen Gotteskrieger unter ihnen übrig.

Stammtischrunde im Gasthaus Ehold. Altbürgermeister Felix sitzt hier jeden Tag und spielt Schnapsen gemeinsam mit seinen Freunden Karl, August und Oskar. Normalerweise plaudert man über Politik, über Steuern, den Kanzler, das Wetter. Das aktuelle Top-Thema der Runde: der mutmaßliche Terroristen-Chef Aslambek I. Er lebte nur fünf Minuten zu Fuß von hier, gemeinsam mit seinen Kindern und Ehefrau Madina. Der Tenor der Gruppe: Der Schock bei den Neunkirchnern sitzt tief. Beim Einkaufen oder beim Spazierengehen, so oft ist man vielleicht schon diesem Mann begegnet, der einen Zug mit Soldaten in die Luft sprengen wollte.

"Wenn seine Frau auch nur etwas länger beim Aufsperren der Tür gebraucht hat", erklärt ein Nachbar, "dann hat er ihr mit seinen Stümpfen eine drübergegeben." Dem Verdächtigen fehlen beide Arme. Deswegen wurde der mutmaßliche Extremist auch nach Wien in die Josefstadt verlegt, wo man ihn – politisch korrekt – mit dem Moslemmenü füttern kann.

Im Visier der Terroristenjäger ist auch Ezir Ali M. geraten. Der Mekka-Partner des Verhafteten soll Aslambek I. beim Waffenschmuggel unterstützt haben.

von Michael Pommer und Christoph Budin, Kronen Zeitung

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