Mo, 11. Dezember 2017

1,96 Promille intus

05.12.2010 10:49

Polizist von "Alko-Krampus" mitten in Tamsweg verletzt

Um Eckhäuser über die Stränge geschlagen hat ein 21-jähriger Tischler beim Tamsweger Krampuslauf am späten Samstagabend. Erst randalierte der Mann am Marktplatz der Gemeinde, ehe er schließlich einen Polizisten schwer verletzte. Ein Alkovortest ergab einen Wert von 1,96 Promille. Der Mann wurde auf freiem Fuß angezeigt.

Nach dem Krampuslauf waren die Beamten herbeigerufen worden, weil der alkoholisierte Handwerker nicht zu bremsen gewesen war. Trotz mehrmaliger Aufforderung stellte er sein aggressives Verhalten aber laut Exekutive nicht ein und beschimpfte die Ordnungshüter. Bei seiner Festnahme wehrte er sich zudem aufs Heftigste – da er mit Händen und Füßen wild um sich schlug, wurden ihm Handfesseln angelegt. Nachdem er schließlich auf die Polizeiinspektion gebracht worden war, versetzte er einem Polizisten einen Tritt ins Gesicht. Der Beamte erlitt einen Nasenbeinbruch und eine Gehirnerschütterung.

Zwei verletzte Polizisten auch in St. Johann
Darüber hinaus ereigneten sich noch zwei weitere alkoholgeschwängerte Prügeleien im Bundesland Salzburg. Bei einer Rauferei im Bereich des Alpendorfes in St. Johann im Pongau wollten hinzugerufene Polizeibeamte die Lage beruhigen, indem sie einen der Angreifer aus der wütenden Menge von acht bis zehn Beteiligten entfernten. Der 18-Jährige leistete aber erheblichen Widerstand und verletzte beide Ordnungshüter. Den Polizisten gelang es trotzdem, den offensichtlich alkoholisierten Burschen festzunehmen. Er wurde mit Handfesseln fixiert und auf die Polizeiinspektion gebracht.

Widerstand gegen die Staatsgewalt in Kaprun
In einem Lokal in Kaprun randalierte schließlich ein einschlägig vorbestrafter 25-jähriger Techniker in betrunkenem Zustand. Er griff laut Polizei mehrere Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma tätlich an. Beim Eintreffen der alarmierten Streife Zell am See verhielt sich der Mann trotz mehrmaliger Abmahnung derart aggressiv, dass er unter Anwendung von Körperkraft und Anlegung der Handfesseln aufgrund versuchten Widerstandes gegen die Staatsgewalt vorläufig in Verwahrung genommen wurde.

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