Di, 21. November 2017

Gerettet!

03.12.2010 16:13

Wurst verschluckt - 21 Monate alter Bub fast erstickt

Ein kleines Stückchen Frankfurter-Würstchen hätte dem kleinen Marc aus Perg beinahe das Leben gekostet. Der 21 Monate alte Bub (im Bild mit seiner Mama und seiner Oma) hatte sich beim Jausnen mit seiner Oma verschluckt, das Würstchen steckte tief unten in der Luftröhre. Marc drohte zu ersticken. Nur weil Oma und Opa zum Hausarzt rasten, wo gleichzeitig auch der Notarzt eintraf, wurde Marc in letzter Sekunde gerettet.

"Ich hab' immer nur gesagt 'Mein Enkerl muss leben'" – mit eingeschalteter Warnblinkanlage brauste Oma Valentina (52) so schnell es ging zum Hausarzt, der Opa hatte Marc im Arm. In der Zwischenzeit wählte sie den Notruf, erwischte zuerst den falschen, kam dann durch.

"Ich bin durchgelaufen in der Ordination, Marc hat nur noch ein bisschen geröchelt, verdrehte die Augen", erinnert sich die Oma. Zeitgleich kam das alarmierte Notarzteinsatzfahrzeug aus Perg an, auf dem der Linzer AKh-Anästhesist Dr. Walter Mitterndorfer Dienst hatte. Er hatte das richtige Werkzeug dabei und mit der langen Zange konnte die Wurst aus der Luftröhre geholt werden. Rechtzeitig, um Marc vorm Ersticken zu retten.

"Als es heraußen war, hat Marc nach Luft geschnappt und geweint. Ich hab' nur Gott gedankt", so die Oma. Marc wird im Linzer Kinderspital betreut und darf bald wieder heim.

von Markus Schütz, "OÖ Krone"

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