Do, 23. November 2017

Planer geben auf

01.12.2010 17:12

Klettergarten fällt wohl der Bürokratie zum Opfer

Ein abruptes Ende hat nun der Streit um die Errichtung eines Klettergartens auf dem Liechtenstein in Maria Enzersdorf (Bezirk Mödling) gefunden. Nachdem Gegner des Projekts bereits eine Volksbefragung durchgesetzt hatten, zogen die Betreiber ihre Pläne zurück. Der Grund: Ein allzu langwieriges Verfahren der Landesbehörden.

Allen voran hatte sich die örtliche VP für den Klettergarten im Waldgebiet auf dem Liechtenstein stark gemacht. Bürgermeisterin Traude Obner erhoffte sich eine attraktive Freizeiteinrichtung für die Jugend.

Doch die Opposition sammelte Unterschriften gegen den Hochseilpark. 1.340 Unterstützer fürchteten um Ruhe sowie Natur und erzwangen eine Volksbefragung. Diese sollte im Jänner stattfinden.

Just Landesbeamte brachten das Projekt jetzt zu Fall. Sie wollten weitere Standorte prüfen und Richtlinien erarbeiten, ehe es grünes Licht für den Klettergarten in Maria Enzersdorf gebe. "Solange können wir nicht warten", warfen die Betreiber das Handtuch.

von Christoph Weisgram, Kronen Zeitung
Symbolbild

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden