Mi, 13. Dezember 2017

Mit Messer getötet

30.11.2010 12:55

Keine neuen Verdächtigen nach Mord an Landwirtin

Nach dem Mord an einer 71-jährigen Landwirtin in Kirchberg am Wechsel (Bezirk Neunkirchen) am vergangenen Freitag dauern die Ermittlungen der Kriminalisten an. Konkrete neue Verdächtige gebe es bisher aber nicht, sagte Leopold Etz vom Landeskriminalamt am Dienstag. Die Arbeit der Polizei bestehe momentan vor allem aus "kleinen kriminalistischen Tätigkeiten", die nicht für Öffentlichkeit bestimmt seien.

Ob die Frau tatsächlich so vermögend war - Medienberichten zufolge hatte sie auf verschiedenen Sparbüchern, die nun verschwunden sein sollen, rund 200.000 Euro angelegt - werde noch von den Ermittlern geprüft. Tatsache sei aber, dass die 71-Jährige eine Frau war, "die viel gearbeitet und sparsam gelebt hat", so Etz.

Neue Hinweise, die den Verdacht gegenüber dem am Samstag rund 30 Kilometer vom Tatort entfernt in der Buckligen Welt gefassten "Waldmenschen" Friedrich O. bestärken würden, gebe es nicht. Klarheit werde aber erst die Auswertung der Blut- und DNA-Spuren bringen.

Hintergründe siehe Infobox!

Der 48-Jährige, nach dem eine Woche lang polizeilich gefahndet wurde, befindet sich in Graz-Jakomini in Untersuchungshaft. Er hat laut steirischer Polizei im Verhör gestanden, während eines Haftausgangs aus Graz-Karlau eine Prostituierte attackiert und verletzt zu haben. Den Namen "Waldmensch" trägt O., weil er bereits in den 1980er-Jahren monatelang in den Wäldern im Wechselgebiet untergetaucht war.

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