Fr, 24. November 2017

Kampf auf der Matte

29.11.2010 09:40

Ringer jubeln über ihren 45. Titel und ganz Wals feiert mit

Man soll die Feste feiern wie sie fallen. Am Walserfeld stand am Samstag eines schon zum 45. Mal auf dem Programm: Denn mit wenigen Ausnahmen holten die Ringer seit 1952, dem Gründungsjahr des A.C. Wals, jährlich den Meistertitel. Das Finale gegen Götzis war auch dieses Mal Pflichttermin für alle Sportbegeisterten im Ort. Mit 1.200 Zuschauern war die Walserfeldhalle auch am Samstag wieder ausverkauft.

Doch nicht Daumendrücken sondern Klatschen war angesagt. Denn den Grundstein für die erfolgreiche Titelverteidigung hatten die Athleten um Erfolgstrainer Max Außerleitner bereits eine Woche zuvor im Ländle gelegt. Daheim brauchte nur noch der Sack zugemacht zu werden. Und das erledigten die Burschen zur Freude der Fans mit der Rekordausbeute von total 70:32 Punkten.

Die jahrelange Überlegenheit des A.C. Wals führt der rührige Klub-Obmann Toni Marchl (Bild), früher selbst höchst erfolgreicher Akteur, auf die tolle Nachwuchsarbeit im Verein zurück. Bereits im Kindergartenalter, spätestens in der Volksschule werden die Kleinsten für den Walser Volkssport Nummer eins begeistert. Der finanziell von fast der gesamten Walser Wirtschaft mitgetragen wird.

45 sind noch nicht genug
Man muss keiner Ringerdynastie entstammen, Berger, Marchl oder Brötzner heißen, um bei der rot-weiß-roten Ringerhochburg Karriere zu machen. Idole in den eigenen Reihen gibt es zuhauf - von Bartl Brötzner, der als erstes Aushängeschild 1952 in Helsinki Olympia-Fünfter wurde, bis zu den EM-Dritten Franz Berger und Nina Strasser.

Mit Amer Hrustanovic, Florian Marchl und Benedikt Puffer steht aktuell ein Walser Trio auf dem Sprung zur internationalen Spitze. Ihr Ziel ist Olympia 2012 in London. Dafür drückt sogar Bürgermeister Ludwig Bieringer die Daumen. Schließlich ist er auch Ringer-Präsident. Was die Titelflut angeht, ist er sich mit seinem Obmann einig: 45 sind noch nicht genug.

Kronen Zeitung

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