Mi, 17. Jänner 2018

Bikini statt Uniform

26.11.2010 10:21

Flugbegleiterinnen ohne Job machen sexy Kalender

Nachdem sie ihren Job verloren hatten, haben zehn Ex-Stewardessen der insolventen Fluglinie Mexicana ihre Uniformen gegen knappe Bikinis getauscht, um für einen sexy Kalender vor der Kamera zu posieren und so auf sich aufmerksam zu machen. Ihr Kalender fand in Mexiko reißenden Absatz.

Noch vor der offiziellen Veröffentlichung am Donnerstag waren alle 1.000 Exemplare ausverkauft. Neue sind bereits im Druck, sie kosten 149 Pesos (umgerechnet rund 8,50 Euro). Hintergrund der Aktion: Seit August ist die traditionsreiche Airline am Boden, den Frauen geht das Geld aus.

Die Idee zu der Aktion hatte Coral Perez, die seit zehn Jahren für Mexicana arbeitet. "Mir kam der Gedanke, dass wir alle Geld brauchten und dass es bei so vielen hübschen Mädchen ein paar geben müsste, die daran interessiert sind." So taten die Frauen es den Arbeitslosen in der Film-Komödie "Ganz oder gar nicht" gleich, in der ehemalige Stahlarbeiter mit einer Strip-Show umwerfenden Erfolg haben. Ganz so viel Haut zeigen die Stewardessen aber nicht, um auf sich aufmerksam zu machen.

Großes Medienecho in Mexiko
Mit dem Kalender setzten die beteiligten Damen auf volles Risiko. Aus eigener Tasche legten sie die Produktionskosten von 100.000 Pesos (rund 5.800 Euro) vor. Der Kalender löste in Mexiko ein unerwartet großes Medienecho aus. Ihr Anliegen - Aufmerksamkeit - haben die Frauen auf jeden Fall erreicht.

Und wie es der Zufall will, gab es zeitgleich mit der Veröffentlichung gute Nachrichten. Ein Insolvenzplan sieht vor, dass die Mexicana-Flüge Mitte Dezember wieder aufgenommen werden sollen. Allerdings sollen vorerst nur 30 Prozent der Belegschaft wieder eingestellt werden. Ob die verführerischen Flugbegleiterinnen dabei sind, ist noch nicht bekannt.

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