Mo, 20. November 2017

Wende in Mordfall

26.11.2010 08:54

„Als ich aufgewacht bin, lag Steffi schon tot neben mir“

Knalleffekt nach dem "Metzger-Mord" an einer bildhübschen Studentin in Wien: Fast fünf Monate nach der grausamen Hinrichtung mit 100 Messerstichen hat der in Haft sitzende Ex-Freund aus Salzburg nun seine Aussage geändert. Das "Milchbubi" vor dem Staatsanwalt: "Ich habe geschlafen, und als ich aufgewacht bin, lag Steffi schon tot und zerstückelt neben mir."

Das schockierende Verbrechen sorgte im Juli in ganz Österreich für Schlagzeilen - Jus-Student Philipp soll seine bildhübsche 21-jährige Ex-Freundin Steffi in seiner Wohnung in Hietzing mit 100 Messerstichen ermordet und die zerstückelte Leiche dann im Hausmüll entsorgt haben. Er selbst sprach im Verhör bisher immer von einem "Unfall im Sex- und Drogenrausch".

22-Jähriger will alles verschlafen haben
Jetzt die plötzliche Kehrtwende des verdächtigen "Milchbubis" (Anwalt Ernst Schillhammer). Denn vor dem zuständigen Staatsanwalt Hannes Wallner gab der 22-Jährige am Donnerstag an, alles "verschlafen" zu haben. Philipp K.: "Sie war schon tot und zerstückelt. Aus Angst, dass der Verdacht auf mich fällt, habe ich die Leichenteile dann weggeschafft."

von Christoph Budin und Peter Grotter, Kronen Zeitung

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