Mo, 20. November 2017

Bedingte Haft

23.11.2010 17:52

Verkäuferin greift in Kassa - 43.000 Euro Schaden

Der Chef einer Salzburger Altstadttrafik hat Erbarmen mit einer wegen Diebstahls vorbestraften und vom AMS als "schwer vermittelbar" eingestuften Verkäuferin gezeigt. Er bot ihr einen Job an. Zum "Dank" griff die 52-Jährige zwei Jahre lang in die Kassa und veruntreute 43.000 Euro. Jetzt stand sie wieder vor Gericht.

2007 die erste Verurteilung. 45-mal hatte die Grödigerin angeblich in einem Geschäft Geld aus der Kassa gestohlen. Der Schaden damals: "nur" 877 Euro.

Ein halbes Jahr später trat die Frau ihren Job in der Trafik an. Und es dauerte nicht lange, bis sie auch dort lange Finger machte. Ihr Trick: Der Verkaufspreis wurde eingetippt und, nachdem der Kunde bezahlt hat, wieder storniert. "Es war so einfach", meinte die 52-Jährige am Dienstag vor Gericht. Aufgeflogen ist sie, als dem Steuerberater des Opfers der weit über das übliche Maß hinausgehende Schwund auffiel und der Trafikant eine Videokamera installierte.

Dass ihr das Gefängnis noch einmal erspart blieb, verdankt die Frau nur ihrem Geständnis und der Tatsache, dass Verwandte das Geld zur Gänze zurückbezahlt haben. Urteil: neun Monate bedingte Haft und eine Geldstrafe von 360 Tagessätzen à vier Euro.

Salzburger Krone

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