Sa, 16. Dezember 2017

Samstagspiele

21.11.2010 08:42

Ried schafft nur Remis - LASK rückt Richtung Abstieg

Überraschungs-Tabellenführer Ried (31 Punkte) ist am Samstagabend in der 16. Runde der Fußball-Bundesliga auswärts gegen den Kapfenberger SV (19) trotz einer 3:0-Führung nicht über ein 3:3 hinausgekommen. Die Oberösterreicher haben damit nur noch zwei Punkte Vorsprung auf Sturm Graz (29). Rapid schoss den LASK weiter in Richtung Abstieg. 5:0 fertigten die Hütteldorfer die Gäste aus Linz ab.

Die SV Ried hat sich in der Fußball-Bundesliga um ihren Erfolgslauf gebracht. Die Innviertler mussten sich in der 16. Runde gegen den Kapfenberger SV nach einer 3:0-Führung noch mit einem 3:3 (2:0) zufriedengeben. Nach dem ersten Remis der Saison liegen die um den ersten Herbstmeistertitel der Vereinsgeschichte kämpfenden Rieder nun zwei Zähler vor Sturm Graz. Der steirische Verfolger könnte damit im Nachtragsspiel bei Meister Salzburg am kommenden Mittwoch die Spitze übernehmen.

Das Team der Stunde aus Oberösterreich nutzte seine Chancen im Franz-Fekete-Stadion zunächst eiskalt aus. Der anstelle des gesperrten Mark Prettenthaler aufgestellte Jan Marc Riegler (23.) und Ivan Carril (41.) waren jeweils per Kopf erfolgreich. Nach dem zweiten Treffer des Spaniers (54.) schien der vierte Erfolg der "Wikinger" bereits fix. Doch der achtplatzierte KSV schaffte in der Schlussviertelstunde durch Boris Hüttenbrenner (76.) und zweimal Deni Alar (79., 91.) noch den Punktgewinn.

Aufholjagd und Abstiegsangst
Die Grazer feierten auswärts gegen Wiener Neustadt (22) einen klaren 3:0-Erfolg und könnten damit am Mittwoch bei einem Sieg im Nachtragsspiel bei Meister Salzburg (23) die Spitzenposition übernehmen. Die Bullen rückten mit einem mühevollen 1:0 gegen den SV Mattersburg (11) näher an die Spitze heran, genauso wie Rekordmeister Rapid (23) mit einem 5:0-Kantersieg gegen den LASK (9). Rapid-Stürmer Hamdi Salihi avancierte dabei mit vier Toren zum Matchwinner. Durch die Niederlagen der beiden Nachzügler Mattersburg und LASK gab es am Tabellenende keine Veränderung. Erst am Sonntag empfängt Aufsteiger Wacker Innsbruck die Wiener Austria (je 25).

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