Sa, 21. Oktober 2017

Simulator-Training

20.11.2010 15:48

ÖAMTC-Piloten üben, auf Gefahren richtig zu reagieren

"Wer eine Gefahr kennt, kann sie auch meistern." So lautet das Ziel des Simulator-Trainings für Helikopter-Piloten. Alle 49 Piloten der "Christophorus"-Rettungsflotte legen pro Jahr zwei derartige Prüfungen ab – um für Extrem-Situationen gerüstet zu sein. 2011 wird die Flugrettung vom Land übernommen.

Egal, ob Feuer an Bord, Ausfall eines Triebwerkes, eine Nebelwand oder gar Master-Alarm: Dank des hochmodernen Helikopter-Simulators lernen die ÖAMTC-Piloten seit 2005, wie man in derartigen Notsituationen richtig reagiert.

Simulator mit identem Cockpit
Und das gefahrlos: Denn weder Helikopter noch das Leben der Piloten sind dabei gefährdet. Im riesigen 13,5 Tonnen schweren Simulator ist ein völlig identes Cockpit der EC 135 – bei uns als "gelber Engel" bekannt – eingebaut. Mittels Hydrauliksystemen wird der Simulator in alle sechs Freiheitsgrade bewegt, und Projektoren liefern ein computergesteuertes Sichtfeld. So sind alle Übungsparameter wie Wetter, Systemdefekte oder Landesituationen einspielbar. Nicht nur, dass damit eine Flugstunde zu Erde um zwei Drittel billiger ist, haben die Piloten die Chance, ihr Können realitätsnah zu verbessern und richtige Reaktionen zu automatisieren.

"Selbst bei Notlandungen liegt die Kraft in der Ruhe", zeigt sich Pilot Thomas Brändle, Leiter der Salzburger Einsatzstelle, begeistert vom System. 2011 wird das Land und das Rote Kreuz die Flugrettung im Bundesland neu organisieren.

Kronen Zeitung
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