Sa, 25. November 2017

Die „Krone“ vor Ort

19.11.2010 16:37

So wächst die neue „Chirurgie West II“ in Salzburg

Der eisige Wind fegt über die Dächer, doch das kann die Männer in ihren Overalls und mit den Helmen am Kopf nicht abhalten. Sogar beim Licht von Scheinwerfern am Abend arbeitet das Team an der Fertigstellung des größten Bauprojektes des Landes Salzburg. Die neue Chirurgie West II. Die "Krone" beim Lokalaugenschein...

Auch Landesvize Mag. David Brenner bekommt zum Schutz einen Helm verpasst: Das ist Pflicht! Wir befinden uns im letzten Stockwerk des für die Medizin so ungemein wichtigen Baus: Doch für den atemberaubenden Blick über die ganze Stadt haben die Männer der Porr AG keine Zeit. Verschalungen werden angebracht, Betonbehälter mit dem Kran an die richtige Stelle geleitet. Tag für Tag wächst der Bau in die Höhe. Vorne, an der dichtbefahrenen Aiglhof-Kreuzung, entsteht das Zentrum für die Notärzte.

Brenner: "Ein Quantensprung in der Medizin"
Noch heuer soll Dachgleiche sein – das haben sie David Brenner versprochen. Denn schon Anfang 2012 werden sich 600 Ärzte und Pfleger um die Gesundheit der Patienten kümmern. Lange genug haben die Primarärzte für dieses Projekt gekämpft – und immer wieder gab es bittere zeitliche Niederlagen. "Das ist ein Quantensprung in der Medizin", freut sich der junge Landesvize, "sie erspart in Minuten höchster Aufregung lange Wege und vereinfacht die Versorgung durch die Ärzte aus verschiedenen Fächern. Auch der Rot-Kreuz-Notarzt-Stützpunkt ist dann hier."

Beschlossene 45,55 Mio. Euro "werden halten"
Das Gebäude ist dabei in die sensible Weltlandschaft von Salzburg eingebettet: Geradezu schwungvoll wirkt der gebogene Bauteil, der nahtlos an die bestehende Chirurgie andockt. Während die Männer am Dach die letzten Wände hochziehen, führen in den unteren Geschossen schon die Techniker Regie. Lüftung, Heizung, Sanitär und Elektro – alles soll bis zum Probebetrieb im Spätherbst 2011 funktionieren. Wie viel Steuergeld in die "Chirurgie West II" fließt? "Wir halten die Baukosten von 45,55 Millionen Euro, die wir in der Regierung am 4. November 2008 beschlossen haben."

Dabei ist das Projekt ja nur ein Stein im Puzzle des in so viele Pavillons aufgesplitterten Spitals. "Deshalb wollen wir bis 2020 den großen Plan umsetzen: Das neue Kinderspital in Mülln, das zentrale Laborgebäude und die Ambulanzen", so Brenner.

von Hans-Peter Hasenöhrl, Kronen Zeitung

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