Sa, 18. November 2017

Klinik in Wels

17.11.2010 15:37

Schon 2.000 künstliche Befruchtungen

Immer mehr Paaren bleibt Nachwuchs versagt, oft hilft aber künstliche Befruchtung. So hat man sich in der Welser Kinderwunschklinik schon über 2.000 Babys freuen dürfen. Noch mehr könnten es werden, wenn die Gesetzesänderung kommt, die Klinikchef Leonhard Loimer (im Bild mit Dejan und Dijana Zivkovic) erwartet: "Eizellen-Spenden waren bisher verboten. Wir haben jede Woche zehn Anfragen, wo so geholfen werden könnte."

Weil diese medizinische Maßnahme in einigen Ländern wie Spanien und Tschechien erlaubt ist, entstand ein regelrechter "Tourismus", so Loimer. Ethische Probleme bei der Eizellen-Spende sieht er nicht, schmäler wird der Grat bei der Neuregelung der "Präimplantationsdiagnostik". Da wird nach der künstlichen Befruchtung an einer Zelle untersucht, ob eine Behinderung vorliegt – und dann steht die Abtreibungs-Entscheidung im Raum. Loimer: "Behinderungen auszuschließen finde ich gut. Alle zu testen und dann nach Eigenschaften auszusuchen, aber schlecht."

Noch während über diese Gesetzesänderungen diskutiert wurde, klappte es bei einem Innviertler Ehepaar mit dem Wunschbaby – beim 16. Versuch einer künstlichen Befruchtung.

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