Di, 21. November 2017

Revanche verpasst

17.11.2010 13:05

Thomas Muster unterliegt Haider-Maurer in Salzburg

Altmeister Thomas Muster hat auch sein zweites Duell gegen Andreas Haider-Maurer verloren. Der 43-Jährige musste sich in der ersten Runde des ATP-Challengers in Salzburg seinem 20 Jahre jüngeren Gegner klar mit 3:6, 1:6 geschlagen geben.

Bei der BA-Trophy in Wien vor drei Wochen hatte es für Muster ebenfalls eine Zweisatz-Niederlage gegen den späteren Finalisten gesetzt.

Muster beeindruckt mit Kampfgeist
Muster beeindruckte wie bereits in Wien mit seinem Aufschlag-Spiel und seinem Kampfgeist. Trotzdem kassierte der Steirer im ersten Satz das Break zum 1:3. Beim Stand von 3:5 hätte es nochmals spannend werden können, doch blieb ein Ball des Rückschlägers an der Netzkante hängen und Haider-Maurer machte anschließend den Punkt zum Gewinn der Eröffnungsrunde.

Im zweiten Durchgang gelang dem Zwettler ein frühes Break zum 2:1, dem er eines zum 4:1 folgen ließ. Der aktuell 113. der Weltrangliste, der im Falles des Turniersieges unter die Top 100 der Welt vorstoßen könnte, spielte die Partie anschließend sicher nach Hause. Hatte er sich beim 6:2, 7:6 in der Wiener Stadthalle vor allem im zweiten Satz noch etwas vom 44-fachen ATP-Turniersieger beeindrucken lassen, so wirkte er beim Wiedersehen deutlich besser auf die Legende eingestellt.

Haider-Maurer zu Beginn nervös
"Am Anfang war ich eine Spur zu passiv, ein bisschen nervös. Das hat sich gelöst mit dem ersten Break, im zweiten habe ich eines draufgesetzt, da war ich viel aggressiver als in Wien", meinte Haider-Maurer, der den zweiten Satz als "klare Angelegenheit" sah. Er habe dieses Mal auch gewusst, was auf ihm zukomme, das habe geholfen. Gegen Navarro hat Haider-Maurer zuletzt eine Niederlage kassiert und folglich "eine Rechnung offen", wie er erklärte.

Muster gab zu, dasselbe Problem wie in Wien gehabt zu haben. "Ich habe zu langsam angefangen, es dauert, bis der Motor in Schwung kommt", bekannte der ehemalige Weltranglisten-Erste. "Heute war im ersten Satz mehr drinnen, in Wien im zweiten. Es schaut glatter aus, als es war." Haider-Maurer habe dank Selbstvertrauen auch sicherer gespielt. "Ich hätte gerne mehr Gegenwehr gezeigt, das war nicht möglich, er hat eiskalt gespielt und die langen Rallys gut abgeschlossen."

Mit Haider-Mauer, Philipp Oswald und Alexander Peya stehen drei Österreicher im Achtelfinale des mit 42.500 Euro dotierten Hartplatz-Turniers.

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