Fr, 15. Dezember 2017

(Alb)traumurlaub

17.11.2010 09:23

Urlauber in Gran Canaria, Koffer blieben in Salzburg

Der Zwei-Wochen-Traumurlaub auf den Kanaren hat für 90 Passagiere von "Flyniki" ohne ihr Reisegepäck begonnen. Das blieb nämlich am Salzburger Flughafen zurück, weil die Maschine für den starken Wind zu schwer war. "Da haben wir nicht schlecht gestaunt, als wir Sonntagmittag in Las Palmas gelandet sind, aber keine Koffer auf dem Fließband waren", schildert Frau Margarete S. aus Grödig am Telefon aus dem Urlaubsparadies Gran Canaria.

So wie ihr ging es noch 90 weiteren Passagieren des Flyniki-Fluges HG 2684 von Salzburg nach Las Palmas. Frau S. verwundert: "Während mein Gepäck fehlte, ist der Koffer meines Mannes ganz normal da gewesen." Was die Touristen allerdings nicht wussten: Das Gepäck ist nicht etwa vergessen worden, sondern es waren "Sicherheitsvorkehrungen des Piloten", warum etwa 90 Gepäckstücke nicht mit in den Flieger durften, wie von Seiten der Airline erklärt wird.

Voll besetzte Maschine zu schwer für Start
Denn am Sonntag herrschten starke Wind-Turbulenzen, die voll besetzte Maschine wäre insgesamt zu schwer für den Start gewesen. Andreas Gruber vom Flyniki-Bodenbetrieb: "Es gibt strenge Richtlinien, nach denen der Pilot entscheiden muss." Also wurde so viel Gepäck in Salzburg zurückgelassen, bis das passende Flug-Gewicht erreicht war. "Die Koffer sollten dann nachgeschickt werden", so Gruber. Was aber in der herbstlichen Hauptreisezeit nicht so einfach ist. "Alle Flüge sind voll", so Gruber. Das Gepäck wurde also per Lastwagen nach Barcelona und von dort per Flieger weiter auf die Kanaren gebracht. "Es sollte noch am Dienstagabend angekommen sein", verspricht Gruber.

Gleich einmal 70 Euro bekommen
Margarete S. nimmt es mit Humor: "Wir haben gleich einmal 70 Euro bekommen, um das Notwendigste einzukaufen. Für einen Bikini hat es gereicht. Immerhin bin ich bei dem schönen Wetter zum Baden hier."

von Max Grill, Kronen Zeitung
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