Sa, 21. Oktober 2017

Die Brennpunkte

15.11.2010 13:32

Neue Regeln für Autofahrer in der Innenstadt

Große Umstellungen kommen auf die Autofahrer in der Salzburger Innenstadt zu. Schon seit Montagmorgen ist beim Kreisverkehr am Rudolfsplatz das Linksabbiegen verboten. Am Makartplatz wird vorm Landestheater der Gehsteig breiter. Und in der Faberstraße verschwinden 18 Parkplätze. Die „Krone“ stellt die Brennpunkte vor.

Brennpunkt Rudolfsplatz: Hier gibt es immer wieder Unfälle und Stau, weil viele Lenker, die aus der Alpenstraße oder vom Nonntal kommen, auf dem Platz links zur Kaigasse und dem Gericht abbiegen. Das ist seit Montag früh verboten. Die Autofahrer aus dem Süden dürfen erst nach einer „Ehrenrunde“ über Karolinenbrücke und Rehrlplatz in die Kaigasse oder zur neuen Parkgarage bei den Barmherzigen Brüdern fahren.

Brennpunkt Makartplatz: Hier wird vor dem Landestheater der Gehsteig verbreitert. Um Staus zu vermeiden, dürfen private Pkws vorm Theater nur noch links abbiegen, also Richtung Staatsbrücke. Rechts in die Schwarzstraße dürfen vom Platz aus nur noch Busse, Taxis und Radfahrer. Die Arbeiten sollen zeitgleich mit der Kanalbaustelle in der Theatergasse abgeschlossen sein. Dann wird auch die Bushaltestelle wieder in die Theatergasse verlegt. Der Gehsteig vor Mozarts Wohnhaus wird wieder schmäler – die bis zu 10.000 Fußgänger pro Tag erhalten aber mehr Platz.

Brennpunkt Andräviertel: Hier sollen die Fußgänger in der Faberstraße mehr Platz erhalten. 18 Parkplätze hinter der Andräkirche fallen für die Bewohner weg, die ohnehin kaum Park-Möglichkeiten haben. Für Ärger sorgt eine Befragung, die Grundlage der neuen Pläne war – dafür wurden gerade einmal 25 Menschen aus dem Andräviertel nach ihrer Meinung gefragt! Vorgesehen ist auch eine Änderung für Sightseeing-Busse auf dem Mirabellplatz: Der Pachtvertrag für diese Stellflächen „ist abgelaufen bzw. kann jederzeit widerrufen werden“, heißt es im Amtsbericht. Wohin der Abfahrtsort für die Touristen-Touren verlegt werden könnte, ist aber noch offen.

von Robert Redtenbacher, Kronen Zeitung

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