Sa, 25. November 2017

Formel-1-Team feiert

12.11.2010 15:43

Große Red-Bull-Party im Hangar 7 in Salzburg

In Salzburg wird das Red-Bull-Team in der kommenden Woche seinen Sieg in der Team-WM feiern. Sollten Sebastian Vettel oder Mark Webber am Sonntag in Abu Dhabi auch noch den Fahrer-WM-Titel holen, darf am Montagabend im Hangar-7 auf Einladung von Firmenchef Dietrich Mateschitz mit einer großen Party gerechnet werden.

Unabhängig vom Ausgang der WM fliegen beide Fahrer und die Teamführung am Montag in die Mozartstadt, um am Abend im Red-Bull-eigenen Sender "ServusTV" aufzutreten. Am Dienstagvormittag folgt eine Pressekonferenz, an der neben Vettel und Webber auch Teamchef Christian Horner und Technikdirektor Adrian Newey, der Konstrukteur des "Wunderautos" RB6, teilnehmen.

Grund zum Feiern gibt es ohnehin: Der im englischen Milton Keynes beheimatete Rennstall, der unter österreichischer Lizenz fährt, hatte bereits am vergangenen Wochenende in Brasilien erstmals die Konstrukteurs-WM für sich entschieden. Der Besuch von Webber, Vettel und Co. unmittelbar nach der Titelentscheidung darf als Dank für die Möglichkeiten verstanden werden, die Red Bull seit 2005 eröffnet.

Besuch in Salzburg ist "schöne Geste"
"Jeder hat seinen Beitrag geleistet", erklärte Red Bulls Motorsport-Konsulent Helmut Marko. "Wir sind ein Team, eine Firma. Der Zusammenhalt ist sehr groß." Gleiches gelte für die Identifikation mit Red Bull. Der Großteil der 592 Mitarbeiter kommt zwar aus England, dennoch wird den österreichischen Wurzeln mit dem Kurzbesuch Rechenschaft getragen. "Für uns ist das eine sehr schöne Geste", sagte Marko.

Red Bulls Motorsportchef selbst fehlt allerdings bei den Feierlichkeiten. Der steirische Ex-Rennfahrer bleibt in den Emiraten, um sich bereits um die Zukunft zu kümmern. In Abu Dhabi wartet ein Nachwuchsfahrertest auf die Formel-1-Teams. Im RB6 wird am Dienstag und Mittwoch der 21-jährige Australier Daniel Ricciardo Platz nehmen, auf den Marko große Stücke hält.

Ricciardo war schon in dieser Saison Ersatzfahrer der Bullen, könnte langfristig sogar zum Stammpiloten aufsteigen. Frühestens 2012 wird das Cockpit seines Landsmannes Webber frei, der im Juni für ein Jahr verlängert hatte. Vettel ist auch 2012 noch an Red Bull gebunden.

Mateschitz sorgt für Hektik in Abu Dhabi
Schon länger geplant ist auch der Besuch von Firmenchef Didi Mateschitz, der den Rennstall in Abu Dhabi in leicht hektisches Treiben versetzt. Der Milliardär reiste mit dem Privatjet an, wird am Sonntag zum Rennen an der Strecke auf Yas Island erwartet. Mit dem Red-Bull-Boss kamen einige seiner engsten Vertrauten in die Emirate - darunter der ehemalige Motocross-Weltmeister Heinz Kinigadner, ein guter Freund von Jungstar Vettel.

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