Sa, 18. November 2017

50.000 Patienten

10.11.2010 14:56

Trotz Sparkus 30-Millionen-Defizit beim Linzer UKH

Trotz voller Auslastung durch 50.000 Patienten jährlich hat das für seine medizinischen Spitzenleistungen geschätzte Linzer Unfallkrankenhaus ein Minus von rund 30 Millionen Euro erwirtschaftet. Getragen wird das von der Wirtschaft, die die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt fast zur Gänze finanziert.

"Dabei arbeiten wir höchst ökonomisch und sparen überall – nur nicht zu Lasten unserer Patienten", seufzt Dr. Erhard Prugger, Vorsitzender der AUVA-Landesstelle Linz. 50 Millionen Euro kostet der Betrieb des Linzer UKH jährlich.

Verantwortlich für das schmerzliche Minus sehen Prugger und Wirtschaftsbund-Direktor Gottfried Kneifel "die massive Benachteiligung der AUVA gegenüber anderen Krankenhausbetreibern". Bekommt diese doch bei der Behandlung von Freizeit-Unfallopfern, deren Anteil auf 90 Prozent gestiegen ist, nur etwa 25 Prozent der Kosten refundiert. Gleichzeitig muss sie für Arbeitsunfälle, die in anderen Spitälern behandelt werden, Millionen blechen.

16 bis 18 Millionen Euro entfallen jährlich auf Oberösterreich. Die Zahl der Arbeitsunfälle sei dank professioneller AUVA-Prävention aber stark rückläufig. Erfreulich ist die medizinische UKH-Bilanz: 93 Prozent aller lebensbedrohlich Verletzten wurden gerettet.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden