Mi, 13. Dezember 2017

Schüler verprügelt

04.11.2010 15:12

14-Jähriger kommt vor Gericht mit blauem Auge davon

Ein 14-jähriger Bub, der in einer Hauptschule Mitschüler geschlagen und bedroht sowie 25 Thujenhecken in Brand gesetzt haben soll, stand am Donnerstag in Salzburg vor Gericht. Die Verhandlung endete mit einer Diverson und nicht rechtskräftigen Freisprüchen. Der Teenager muss den Schaden wiedergutmachen und eine Bewährungshilfe absolvieren.

Auf körperliche Übergriffe bei 14-Jährigen sollte möglichst schnell reagiert werden, "nicht aber unbedingt mit einer strafrechtlichen Verurteilung", sagte Einzelrichterin Bettina Maxones-Kurkowski.

Die Diversion mit einer Probezeit von zwei Jahren wurde wegen einer fahrlässigen Körperverletzung eines Schülers ausgesprochen, dem der 14-Jährige einen Faustschlag verpasst hatte, und wegen der Sachbeschädigung. Für die zerstörte Hecke muss er einen Teilschadensersatz von 500 Euro zahlen. Freigesprochen wurde er von dem Vergehen der Körperverletzung und gefährlichen Drohung in jeweils zwei Fällen.

Bub von Schule suspendiert
Er sei von seinen Mitschülern provoziert worden, rechtfertigte sich der Teenager am ersten Prozesstag am 14. Oktober. Er wurde von der Hauptschule in der Stadt Salzburg suspendiert und schließlich entlassen. Der 14-Jährige lebt nun in einer Wohngemeinschaft einer sozialen Einrichtung und besucht eine Schule auf dem Land. Während der Probezeit darf er nicht straffällig werden, sonst blüht ihm eine Verurteilung.

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