Do, 14. Dezember 2017

Wollte angeln

13.11.2010 16:31

Urlauber am Irrsee vermisst - Suche abgebrochen

Ein 70-jähriger Pensionist aus Augsburg (Bayern) wird am Irrsee im Bezirk Vöcklabruck weiterhin vermisst. Der Mann ist am 2. November vom Fischen nicht mehr zurückgekehrt. Klaus Decker vom Bezirkspolizeikommando musste am Samstag mitteilen, dass eine weitere groß angelegte Suchaktion, an der sich unter anderem rund 120 Taucher beteiligt hatten, ohne Ergebnis geblieben ist.

Der Pensionist ist Dauercamper in Oberhofen am Irrsee und begeisterter Fischer. Er hielt sich am 2. November allein am See auf. Am Nachmittag fuhr er mit einem Ruderboot zum Fischen auf den See hinaus. Als er sich am Abend nicht wie gewohnt bei seiner Frau telefonisch meldete und auch nicht mehr am Handy erreichbar war, wurde noch in der Nacht an Land und auf dem Wasser nach ihm gesucht - ohne Erfolg.

Die Ermittlungen am darauffolgenden Tag ergaben, dass er am Nachmittag des 2. November noch einmal mit einem Freund telefoniert und berichtet hatte, er sei fischen und werde demnächst zum Ufer zurückfahren. Es war sein letztes Telefongespräch. Eine Handypeilung ergab, dass er es um 12.52 Uhr im nördlichen Bereich des Sees geführt hatte und seit 17.36 Uhr nicht mehr erreichbar war.

Bleibt Rätsel ungelöst?
Die Behörden organisierten an insgesamt acht Tagen Suchaktionen am See, im Schilfbereich und an den Ufern. Die Freiwilligen Feuerwehren, die Wasserrettung und die Polizei beteiligten sich daran. Taucher der Einsatzorganisationen, darunter auch der Cobra, Leichenspürhunde, zahlreiche Wasserfahrzeuge, und sogar Sonarboote und Polizeihubschrauber waren im Einsatz.

Gleichzeitig wurden Fischerkollegen nach den Gewohnheiten des Vermissten befragt, ebenso Seeanrainer, um Anhaltspunkte für den letzten Standort des Vermissten auf dem See zu bekommen. Decker gab bekannt, dass die tagelange, personalintensive Suche nach dem Vermissten vorerst eingestellt wird.

Symbolbild
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