Do, 23. November 2017

‚Schlimmer Anschlag‘

27.10.2010 13:32

Studis protestieren gegen Kürzung der Familienbeihilfe

Tausende Studenten wollen am Donnerstag erneut in mehreren Universitätsstädten - auch in Salzburg - gegen die Budgetkürzungen auf die Straße gehen. Die Hochschülerschaft (ÖH), die ehemaligen Hörsaalbesetzer von der Protestbewegung "unibrennt" und fast alle ÖH-Fraktionen haben zur Teilnahme an den Demonstrationen aufgerufen, die sich vor allem gegen die geplante Kürzung der Familienbeihilfe richtet.

Auf der Social Media Plattform "facebook", die bei der Mobilisierung im Hinblick auf die Studentenproteste eine wesentliche Rolle spielt, haben bereits fast 9.000 Personen ihr Kommen angekündigt. Die Bundes-ÖH rechnet allein in Wien mit 5.000 Teilnehmern.

AG: Budget generell "jugendfeindlich"
Die ÖH bezeichnet die Herabsetzung des Bezugsalters der Familienbeihilfe von 26 auf 24 Jahre in ihrem Demo-Aufruf als den "schlimmsten finanziellen Anschlag auf Studierende seit zehn Jahren". Die VP-nahe AktionsGemeinschaft (AG) nennt unterdessen überhaupt das gesamte Budget "jugendfeindlich" und "einfach untragbar". Sie will im Rahmen der Proteste auch Werbung für das von ihr initiierte Bildungsvolksbegehren machen.

Der größte Protestmarsch ist in Wien geplant: Um 16 Uhr werden die Studenten vor der Hauptuni starten, die Schlusskundgebung ist für 18 Uhr neben dem Wirtschaftsministerium am Oskar-Kokoschka-Platz angesetzt. Unterstützung kommt dabei von Klagenfurter Studenten, die per Bus in die Hauptstadt kommen wollen.

Salzburger Schlusskundgebung am Residenzplatz
In Graz wird ebenfalls ab 16 Uhr demonstriert - dort geht es von der Hauptuni zum Karmeliterplatz, wo spätestens um 19.30 Uhr die Schlusskundgebung stattfinden soll. In Linz versammeln sich die Studenten um 17.30 Uhr im Volksgarten, in Salzburg geht es um 16.30 Uhr am Mozartplatz los, um 18 Uhr ist am Residenzplatz die Schlusskundgebung geplant.

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