Fr, 24. November 2017

„Nur“ 1:1 gegen Juve

22.10.2010 13:03

Stevens: „Hätten uns mehr verdient“ - Italien feiert Alex

Trotz des beachtlichen 1:1 im dritten EL-Gruppenspiel gegen Juventus Turin hat bei den Salzburgern am Freitag aufgrund des vergebenen Sieges etwas Enttäuschung geherrscht. "Wir sind nicht so belohnt worden, wie wir es uns verdient hätten", sagte Salzburg-Coach Huub Stevens. Gescheitert ist Red Bull nicht zuletzt an dem herausragend spielenden Tormann Alex Manninger, der von der italienischen Presse gefeiert und als "wahrer Sieger" bezeichnet wurde.

"Der wahre Sieger des Abend heißt Alex Manninger", berichtete etwa "Corriere della Sera", sparte aber nicht mit Kritik an der Leistung der "Alten Dame" aus Turin: "Dank Manninger schafft Juve ein Remis, doch die Bedenken über die Leistungen des Rekordmeisters bleiben. Das Spiel ist nicht schön, sondern ungenau."

Auch "Tuttosport" schloss sich dem an und sah neben dem Österreicher vor allem auch den Torschützen zum 1:1, Milos Krasic, als Matchwinner: "König Krasic. Der Serbe rettet Juventus, eine Mannschaft, die in Europa nicht glänzt. Die Spitzenleistungen Manningers, der in Salzburg zu Hause ist, und der außerordentliche Krasic retten die Mannschaft, die deutlich unter ihrem Potenzial spielt."

Stevens hadert mit Jantschers Riesenchance
Auch Huub Stevens zollte der Leistung Manningers Respekt, haderte aber ebenfalls über die fehlende Entschlossenheit im Abschluss von Jakob Jantscher, der das Spiel in der 92. Minute entscheiden hätte können. "Es war eine super Leistung vom Torwart, aber er wurde angeschossen. Da hätte er besser einschießen können, er hatte viel Zeit", meinte der Bullen-Coach. Der 56-Jährige war aber nur wegen des Resultats enttäuscht. "Nicht über die Art und Weise, wie wir gespielt haben. Wir haben viel investiert, aber zu wenig dafür bekommen", analysierte Stevens.

Nach dem Spiel war auch Solo-Spitze Roman Wallner mit dem 1:1 nicht vollkommen zufrieden. "Es ist ein bisschen eine Enttäuschung da, weil doch mehr drinnen gewesen wäre", musste der ÖFB-Teamstürmer eingestehen. Die Leistung sei allerdings ansprechend gewesen. "Jeder hätte gedacht, dass wir da eine 'drüberkriegen'. Aber wir haben sehr flüssig gespielt, mit guten Aktionen nach vorne und jeder ist für den anderen gelaufen", fasste Wallner zusammen.

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