Mi, 22. November 2017

Ende Oktober fertig

20.10.2010 10:01

Brücke Traismauer soll auch Effekte auf Umwelt haben

Mit der Eröffnung der Donaubrücke Traismauer am 30. Oktober werde ein "entscheidendes" Stück des Autobahnrings um Wien geschlossen, hat Landeshauptmann Erwin Pröll die überregionale Bedeutung der Verbindung hervorgehoben. Dessen "Schlussstein" sei die - in der Verantwortung Wiens liegende - Querung der Lobau (S1-Verbindung zwischen Süßenbrunn und Schwechat). Er hoffe, so Pröll, dass der Bau des Schnellstraßenstücks so rasch wie möglich umgesetzt werde.

Die Brücke, die S5 und S33 verbindet, wurde mit 150 Millionen Euro um 20 Millionen kostengünstiger errichtet als veranschlagt und hat laut Pröll wirtschaftliche und ökologische Effekte: Erreichbarkeit und damit Standortqualität im NÖ Zentralraum würden gehoben, parallel dazu werde die Verkehrsbelastung im untergeordneten Straßennetz sinken. Gleichzeitig mit der Eröffnung werden Lkw-Durchfahrtverbote auf der B1 (Tulln bis St. Pölten), B19 (Tulln bis zum A1-Anschluss bei St. Christophen) und B43 (Tulln - Traismauer) in Kraft treten. "In den anliegenden Gemeinden wird eine vollkommen neue Lebensqualität einziehen", meinte Pröll.

Einsparung von 135.000 Kilometern pro Tag
Rund 10.000 Fahrzeuge sollen die Donaubrücke täglich frequentieren. Rechnet man den Wegfall des bisherigen "Umwegs" von 13,5 Kilometern über Krems, bedeutet das eine Einsparung von 135.000 Kilometern pro Tag.

Beträchtliche Zeitersparnis für Autofahrer
Für die Autofahrer ergebe sich durch den Ring um Wien auch eine beträchtliche Zeitersparnis: Brauchte man vorher aus der Weinviertler Bezirksstadt Mistelbach zwei Stunden bis nach St. Pölten, so sind es nun - via A5, S1, S5 und S33 - eineinviertel Stunden.

Zum - zuletzt in Diskussion stehenden - Weiterbau der Nordautobahn bis zur tschechischen Grenze meinte Pröll, zur Beantwortung dieser Frage wäre es einige Wochen zu früh: Momentan würden eine Reihe von Gesprächen geführt, die in einen Gipfel mit Verkehrsministerin Doris Bures münden werden. Er, so Pröll, registriere bei Bures Verständnis für die Anliegen Niederösterreichs.
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