So, 19. November 2017

Japan-Blog

17.10.2010 11:18

Abschied vom Land der aufgehenden Sonne

Sayonara! Auf Wiedersehen, Japan! Oberösterreichs Wirtschaftskammer- und Journalistendelegation hat am Samstag ihre Erkundungsmission in Tokio und Umgebung beendet und sich am Sonntag auf den fast elfstündigen Rückflug nach Österreich gemacht.

Das Resümee? "Wir sind hierher geflogen in der Annahme, auf Stillstand, Überalterung und geringes Wirtschaftswachstum zu stoßen. Das ist in weiten Feldern auch der Fall – aber Japan ist auch ein starkes Land mit einer tollen Wirtschaft und vielen Chancen für unsere Unternehmen", sagt Kammerchef Rudolf Trauner.

"Und man sieht an den österreichischen Exportzuwächsen: Wir haben hier wirklich den Fuß in der Tür!" Gerade dort, wo Oberösterreich daheim besonders aktiv ist und Schwerpunkte setzt – Umwelt, Lebensmittel, Medizintechnik, Energie, Kunststoff, Holz und Design – gibt es auch in Japan große Einstiegs-Chancen.

Auch aus "patriotischen" Gründen: "Wir müssen unsere Wirtschaft wieder ins Wachstum bringen. Und das geht mit Investitionen in Zukunftsfelder und über die Stärkung unserer Exporte", so Kammerdirektor Christian Hofer.

Pflege durch Roboter
Ein Thema, das sich durch die ganze Reise-Woche zog, ist die Überalterung, die in Japan besonders weit fortgeschritten ist. Kein Wunder, dass hier bereits "Pflege-Roboter" entwickelt werden, weil durch mangelnde Ausbildungs-Flexibilität im Land und durch strikt beschränkte Zuwanderung menschliche Arbeitskräfte zur Betreuung der wachsenden Zahl alter Menschen fehlen.

Probleme gibt es noch bei Sicherheit und Normen für solche Roboter, die Pflegebedürftige nicht nur unterhalten, sondern auch betreuen können. Im Wirtschaftsministerium in Tokio rechnet man damit, dass dies bis Anfang 2012 gelöst ist: "Dann werden die Roboter schnell auf den Markt kommen", sagt ein Experte.

Nicht nur solche (fragwürdige) Science-Fiction ist in Japan präsent, sondern auch eine alte, exotisch anmutende Kultur. Tempel und Schreine, Geishas und Kalligraphie, Zen-Gärten und Kirschblütenfeste warten auf die Mutigen.

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