Fr, 24. November 2017

Letzter Wille

14.10.2010 15:26

Michael Douglas hat sein Testament gemacht

Die Sorge um Hollywood-Star Michael Douglas wird immer größer. Sein Sprecher wird zwar nicht müde zu versichern, dass es dem populären 66-jährigen Schauspieler – im Sommer war bei ihm ein bösartiger Tumor an der Zungenwurzel entdeckt worden - gut gehe. Doch nun ist bekannt geworden, dass er sein Testament auf Vordermann gebracht hat. Der Regisseur Oliver Stone berichtet, Douglas' Zustand sei besorgnisserregend.

Während in mehreren Medien von einer Weltreise die Rede ist, die Michael Douglas angeblich nach seiner Genesung mit seiner Familie plant, hat US-Regisseur Oliver Stone bei Promotionauftritten für den Film "Wall Street 2 - Geld schläft nicht", in dem Douglas die Hauptrolle spielt, gesagt: "Sein Zustand ist besorgniserregend." Er sehe zwar gut aus, aber "er leide".

Nun will ein US-Magazin außerdem erfahren haben, dass Douglas seine Finanzen geklärt habe. Sein Testament sehe nun vor, dass der größte Teil seines auf 145 Millionen Dollar geschätzten Vermögens im Falle seines Todes seine Ehefrau, die Schauspielerin Catherine Zeta-Jones, erben wird, schreibt das US-Magazin "Star".  

Douglas richtet Treuhandkonten für Kinder ein
Die Häuser, die Douglas in New York, Kanada, auf Mallorca und auf den Bermudas besitzt, würden Zeta-Jones und den beiden gemeinsamen Kindern zufallen. Außerdem habe Douglas für den zehnjährigen Dylan und die siebenjährige Carys Treuhandkoten mit je vier Millionen Dollar eingerichtet. Auch sein 31-jähriger Sohn Cameron Douglas aus erster Ehe, der derzeit eine fünfjährige Strafe wegen Drogenhandels absitzt, werde nicht leer ausgehen. Er bekomme 2,5 Millionen Dollar von seinem Vater sowie eine Gitarre, da beide begeisterte Musikfans sind. Ursprünglich soll Michael Douglas vorgehabt haben, dass sein Sohn auf sein Erbe erst Zugriff bekommen solle, wenn er seine Drogenprobleme gelöst hat.

Sogar mit seiner Ex-Frau Diandra hat Douglas offenbar seinen Frieden gemacht. Ihr will er eine Million Dollar hinterlassen. Die 52-Jährige hatte ihn, kurz nachdem seine Krebserkrankung bekannt geworden war, verklagt. Sie fordert die Hälfte seiner Einkünfte aus dem Börsenthriller "Wall Street: Money Never Sleeps". Sie beruft sich dabei auf eine Vereinbarung im Scheidungsabkommen, wonach sie an allen Einnahmen aus Spin-offs zu jeglicher Arbeit des Oscar-Gewinners während der Zeit ihrer gemeinsamen Ehe beteiligt wird.

Achtwöchige Strahlen- und Chemotherapie
Douglas hatte Ende August voller Zuversicht mit einer achtwöchigen Strahlen- und Chemotherapie begonnen. In Interviews hat der Star immer wieder betont, dass er die Krankheit besiegen werde. Nach Abschluss der Therapie soll er sich nun für einige Wochen erholen, heißt es. Ein Nebeneffekt der Therapie sei, dass er Schluckbeschwerden habe und keine feste Nahrung zu sich nehmen könne, außerdem soll er noch Schwierigkeiten haben, zu sprechen.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden