Di, 12. Dezember 2017

St. Pöltener Firma

13.10.2010 13:23

Sicherheitsdienst mit 616.000 Euro Schulden insolvent

Über das Vermögen der St. Pöltener WSD Sicherheitsdienste GmbH & Co KG und deren Komplementärgesellschaft WSD Sicherheitsdienste GmbH ist am Mittwoch am Landesgericht St. Pölten das Sanierungsverfahren eröffnet worden. Die Überschuldung betrage nach Schuldnerangaben 616.000 Euro, 82 Dienstnehmer und 33 Gläubiger seien betroffen, berichtete der Kreditschutzverband KSV1870.

Die nunmehr insolvente GmbH & Co KG ist in den Sparten Überwachung, Detektei, Arbeitskräfteüberlassung und Gebäudereinigung tätig. Neben dem Unternehmenssitz in der Landeshauptstadt werden auch Standorte in Wien, Klagenfurt, Graz, Salzburg, Linz und Wolkersdorf unterhalten.

Der Konkurrenzdruck, vor allem durch deutsche Mitbewerber, habe dem Unternehmen zu schaffen gemacht. Dies sei die Hauptinsolvenzursache, dazu seien erhebliche Forderungsausfälle gekommen.

Den Gläubigern wird eine Sanierungsplanquote von 20 Prozent, zahlbar innerhalb von zwei Jahren ab Annahme durch die Gläubiger angeboten. Das entspreche dem gesetzlichen Mindesterfordernis und sei daher ein reines Formalangebot, meinte der KSV1870. Forderungen seien bis zum 16. November anzumelden. Die Prüfungstagsatzung wird am 7. Dezember stattfinden, die Abstimmung über den Sanierungsplan wurde vom Insolvenzgericht für den 11. Jänner 2011 anberaumt.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden