Sa, 21. Oktober 2017

Erste Bilanz

12.10.2010 13:35

Drei Prozent nutzen in Graz nach einem Jahr Handyparken

Seit einem Jahr ist es in Graz möglich, neben dem Fahrschein für die öffentlichen Verkehrsmittel auch das Ticket für die Kurzparkzone über das Mobiltelefon zu lösen. Derzeit werden drei Prozent der Parkscheine über das Handy gekauft. In Wien wird bereits jedes dritte Parkticket auf diese Weise gelöst, in Linz dagegen liegt die Quote bei nur einem Prozent.

Die Situation in Wien sei allerdings nicht zu vergleichen, heißt es vom Grazer Parkraumservice (GPS), einem Betrieb der steirischen Hauptstadt - schließlich gibt es in Wien keine Parkscheinautomaten und Parkscheine sind sonst nur in Geschäften zu erwerben.

Laut GPS-Geschäftsführer Günther Janezic gibt es rund 4.000 registrierte Handyparker in Graz. "Das Angebot richtet sich vorwiegend an Vielparker", so Janezic im Gespräch mit der APA. Einzige Voraussetzung ist die Registrierung bei einem von vier Anbietern. Die Vorteile liegen für den GPS-Chef auf der Hand: "Der Fußweg zu einem Automaten und die Suche nach Kleingeld entfallen."

ÖAMTC plädiert für einheitliches System in ganz Österreich
Österreichweit gibt es zwei Systeme: Während in Wien, Bregenz, Wels, St. Pölten und vier weiteren Städten der Parkschein per SMS gelöst wird, muss man sich in Graz oder Linz nach der Erstregistrierung pro Parkvorgang bei einer Gratisnummer an- und abmelden. Genau diese Dualität kritisiert Ursula Zelinka vom ÖAMTC: "Wir wollten von Anfang an ein bundesweit einheitliches System." Bei der jetzigen Lösung müsse man sich vorher informieren, welches System wo gelte und vor allem wie es funktioniere. "Außerdem sollte es für jeden möglichst einfach und durchschaubar sein", bezweifelt die Expertin die Benutzerfreundlichkeit, insbesondere für nicht deutschsprachige Nutzer.

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