Fr, 24. November 2017

Gewalt an Schulen

11.10.2010 18:43

20 Prozent der Kinder im Land werden gemobbt

Oberösterreich geht förmlich über vor Gewaltprävention: "Clever & Cool", "Click & Check", "Faustlos" und viele weitere Projekte. Nun haben sich die fünf wichtigsten Institutionen zusammengerauft und alle Angebote auf einer Plattform im Internet vereint. Sie sind sich einig: Gewalt und Mobbing an den Schulen wird brutaler und muss möglichst schon im Keim erstickt werden.

20 Prozent der Zehn- bis Zwölfjährigen sind Mobbingopfer, bei den 13- bis 15-Jährigen sind es noch zehn Prozent. 50 Prozent der 15-Jährigen sind genereller verbaler Gewalt ausgesetzt. Körperliche Gewalt ist unter 15-Jährigen mit 15 Prozent fast schon gering.

Angebote für Schüler, Eltern und Lehrer
Kinder- und Jugendanwaltschaft, Landespolizeikommando, Schulpsychologie, BildungsMedienZentrum und das Institut für Suchtprävention ziehen jetzt an einem Strang, um die Angebote  übersichtlicher zu machen. Auf einer gemeinsamen Plattform (siehe Link in der Infobox) gibt es in Zukunft alles zum Thema Gewalt und Mobbing in der Schule sowie Beratungsangebote für Schüler, Eltern und Lehrer.

Gewalt wird es immer geben
So können Kindergärten und Schulen Workshops in Anspruch nehmen, die mit der Förderung sozialer Kompetenz die spätere Gewaltbereitschaft senken sollen. Gewalt wird es immer an Schulen geben, meint Landesrätin Doris Hummer: "Aber wir können sie verringern, indem wir die Kinder während ihrer Entwicklung begleiten."

Kronen Zeitung und ooe.krone.at

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