Mi, 22. November 2017

15 Kilometer Stau

09.10.2010 11:59

Acht Verletzte nach Unfällen auf der Westautobahn

Bei Serienunfällen auf der A1 in Fahrtrichtung Wien in den Bezirken Melk und Amstetten sind am Freitagnachmittag laut Polizei acht Menschen verletzt worden. Auslöser war ein Auffahrunfall mit Schachschaden kurz nach 16.30 Uhr bei Pöchlarn (Bezirk Melk). Mehrere Autos konnten vor der Unfallstelle anhalten, der Lenker eines Klein-Lkw hatte aber offenbar nicht so gut aufgepasst und krachte schließlich in die Kolonne. Rund eine halbe Stunde später kam es einige Kilometer hinter der Unfallstelle, im Gemeindegebiet von Bergland (Bezirk Amstetten), erneut zu einer Kollision mehrerer Fahrzeuge.

Der 36-jährige Fahrer des Klein-Lkw krachte auf dem ersten Fahrstreifen gegen den Wagen einer 32-Jährigen, der dadurch auf der benachbarten Spur gegen mehrere Fahrzeuge stieß. Die Lenkerin, ihre Beifahrerin und deren Kinder im Alter von einem und zwei Jahren wurden verletzt und mit Rettungshubschrauber und -fahrzeugen ins Krankenhaus Amstetten eingeliefert. Die anschließende Sperre der A1 führte bereits nach zwei Stunden zu einem Stau von rund 15 Kilometer Länge, auch auf den Ausweichrouten gab es Verzögerungen, berichtete der ÖAMTC.

Weiterer Crash im Bezirk Amstetten
Nicht einmal eine halbe Stunde später krachte es wegen des Staus nur wenige Kilometer entfernt erneut. Eine 62-jährige Lenkerin, die auf dem zweiten Fahrstreifen unterwegs war, bemerkte nicht, dass die vor ihr fahrenden Fahrzeuge verkehrsbedingt langsamer fuhren. Die Frau verriss daraufhin offenbar das Lenkrad und stieß gegen das Heck eines Pkw auf der ersten Spur, in dem sich ein 56-jähriger Lenker und seine 55-jährige Gattin befanden. Dieser wurde durch die Wucht des Aufpralls wiederum gegen den Wagen einer 48-Jährigen geschleudert.

Die 55-jährige Beifahrerin erlitt bei der Kollision schwere Verletzungen, alle drei beteiligten Lenker wurden unbestimmten Grades verletzt. Der Stau löste sich laut Sicherheitsdirektion erst gegen 21.15 Uhr wieder auf.

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