Di, 21. November 2017

3 Orte profitieren

07.10.2010 16:25

Vier Millionen Euro fließen in Hochwasserschutz

Aufatmen in Ansfelden, St. Marien und Neuhofen an der Krems: Nach langen und zähen Verhandlungen steht dem Bau eines vier Millionen Euro teuren Hochwasserschutz-Projektes nichts mehr im Weg. Als erstes Teilprojekt sollen Nöstlbach und die benachbarte Ortschaft Weißenberg künftig vor der tosenden Krems geschützt werden.

Mit der Angst vor dem Wasser haben sich die leidgeprüften Ortschaften Nöstlbach und Weißenberg fast schon arrangiert. Zuletzt schrammte man im Juni 2009 nur knapp an einer Flutkatastrophe wie vor acht Jahren vorbei. Doch mit dem alljährlichen Zittern um Hab und Gut ist es endlich vorbei: "Der Wasserverband Unteres Kremstal beschloss einstimmig die Umsetzung des Hochwasserschutzes an der Krems, nachdem auch der Bund zuletzt die Finanzierung von 40 Prozent zugesagt hat", freut sich St. Mariens Ortschef Helmut Templ (Bildmitte, mit Karl Pichler, links, und Günter Engertsberger, rechts).

Schon ab 18. Oktober wird – unter Bauaufsicht des Gewässerbezirkes Linz – mit den Abholzarbeiten durch den Maschinenring begonnen und die Kremsbrücke zwischen Nöstlbach und Weißenberg abgetragen. Das Projekt im Kremstal beinhaltet auch den Oberlauf des Flusses bis nach Nussbach und Wartberg an der Krems.

von Jürgen Affenzeller, Kronen Zeitung

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