Do, 23. November 2017

Heimliche Geburt

30.09.2010 11:53

Waldviertlerin versteckte Baby in Kleiderkasten

Eine 40-jährige Frau soll im Waldviertel heimlich zu Hause ein Baby zur Welt gebracht und es anschließend in einem Kleiderkasten versteckt haben. Wie das Bezirkspolizeikommando Gmünd am Donnerstag berichtete, habe der 43-jährige Ehemann das in Tücher eingewickelte Neugeborene schließlich gefunden. Mutter und Kind seien wohlauf.

Ereignet hatte sich die Geschichte bereits vergangenen Freitag in einer kleinen Ortschaft im Bezirk Gmünd. In der eigenen Wohnung habe die 40-Jährige das Baby unbemerkt von anderen Familienmitgliedern geboren. Dann soll sie das Kind in Handtücher gewickelt und es in einen Kleiderkasten gelegt haben.

Schwangerschaft vor Ehemann verheimlicht
Als ihr Ehemann nach Hause kam, fand er seine Frau im Schlafzimmer mit starken Blutungen vor, nachdem er sie per Rettung ins Spital bringen ließ, entdeckte er den kleinen Buben. "Mutter und Kind geht es gut", beide befänden sich im Krankenhaus, so ein Ermittler.

Die Schwangerschaft hatte die Frau vor ihrem Mann verheimlicht. Nun ermittelt die Polizei, auch ein Bericht an die Staatsanwaltschaft soll erstattet werden. Es sei zu prüfen, ob sich die 40-Jährige der versuchten Kindesweglegung schuldig gemacht habe oder sie sich in einem Ausnahmezustand befunden habe, hieß es.

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