Mo, 20. November 2017

Gefährlicher „Spaß“

28.09.2010 17:35

Rowdys wüten in Kraftwerk - Anlage fällt für Stunden aus

Dieser Übermut hätte ganz schlimme Folgen haben können - vermutlich Jugendliche sind in die Zentrale des Kleinwasserkraftwerks bei Teesdorf, Bezirk Baden, eingebrochen. Dort machten sie sich unprofessionell an der elektrischen Steuerung dieser Anlage zu schaffen. Ein Fachmann entsetzt: „Die Täter waren in Lebensgefahr!“

Die Eindringlinge hatten eine außen gelegene Rechenanlage überwunden und waren so in die automatische Schaltstelle des Kraftwerks gelangt. Dort wollten sie das Steuerungssystem lahmlegen – die Anlage fiel daraufhin mehrere Stunden aus.

Die knapp 100 Stromkunden bekamen von dieser Panne aber nichts mit. „Unsere Ersatzsysteme lieferten Energie für die betroffenen Haushalte“, sagt EVN-Sprecher Stefan Zach. Die Warnvorrichtung wurde nach dem Vorfall aktiviert, ein sofort alarmierter Wartungstrupp behob die Störung.

Was den Tätern aber wohl nicht bewusst war: Eingriffe in den Stromkreis sind lebensgefährlich. Zach: „Das Abenteuer hätte dramatische Folgen haben können.“ Nach dem Vorfall reagiert die EVN: Auch kleine Kraftwerke werden ab sofort mittels Kameras überwacht.

von Gernot Buchegger, Kronen Zeitung

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