Mo, 20. November 2017

Kellerderby

26.09.2010 12:11

LASK führt dreimal gegen Mattersburg, am Ende nur remis

Mattersburg ist im Kellerderby am Samstag zwar klar überlegen gewesen, dennoch hat der LASK dreimal geführt: 3:2 in der 90. Minute – doch am Ende nur remis! Kogler zog aus 13 Metern aus halbrechter Position ab – und Keeper Bliem schlug sich den Ball ins eigene Netz! Es war die 90. Minute, in der der LASK im Regen von Mattersburg vermeintlich im Glück baden konnte, das Kellerduell mit 3:2 glücklichst gewonnen schien.

Doch Sekunden vorm Abpfiff glich das Schlusslicht zum dritten Mal in diesem dramatischen Kampfspiel aus. Obwohl der LASK einen Super-Keeper hatte. Bei strömendem Regen ging der LASK-Keeper in der tiefschwarzen Nacht über dem Pappelstadion wie die Sonne auf. Als schwarz-weißer Stern, der die Hoffnung auf Punkte praktisch allein wärmte und am Leben erhielt. Sogar heller leuchtete als die LASK-Torschützen.

Duro hatte die Linzer per Elfer zur völlig überraschenden 1:0-Führung geschossen, nachdem Sulimani bei der ersten Chance der Linzer von SVM-Keeper Bliem gelegt worden war (15.). Dann Zickler mit seinem allerersten Tor für Schwarz-Weiß nach tollem Kogler-Pass das ebenso unerwartete 2:1 (55.) erzielt. Und danach traf Kogler abermals völlig überraschend in Minute 90 noch einmal zur 3:2-Führung!

Elfer vergeblich reklamiert
"Wir spielen auf ein Tor, das gibt's ja nicht – so a Schaß", warf da Mattersburg-Boss Pucher seine guten Manieren über Bord. Auch, weil er da bereits zweimal vergeblich Elfer reklamiert hatte: Einmal hatte Kogler Waltner im Strafraum niedergestoßen (18.), dann Aufhauser noch viel deutlicher Seidl. Doch beide Male blieb die Pfeife von Referee Einwaller stumm.

Und noch einmal hatte der LASK in diesem heiß umkämpften und von vielen Fouls zerhacktem Spiel Glück: Als Malic per Kopf die Stange traf (73.). Doch dreimal trafen die Hausherren auch ins Tor: Beim 1:1 haute Sulimani über einen Höller-Stanglpass – und war Salamon zur Stelle (42.). Beim 2:2 verlängerte Bürger einen Seidl-Freistoß per Kopf (65.) und beim 3:3 war Waltners Kopf plötzlich im Spiel.

von Georg Leblhuber, "OÖ Krone"

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