Mo, 20. November 2017

Nach Pilzvergiftung

20.09.2010 09:34

31-jähriger Linzer am Weg der Besserung

Die Pilzvergiftung ist besiegt, der 31-jährige Reinhard Hinterhölzl (Bild) aus Linz am Weg der Besserung. Doch jetzt beginnt im AKh Linz die Detektivarbeit, um sicher zu gehen, dass das unter Verdacht stehende Schwammerl auch wirklich das lebensbedrohende Nierenversagen hervorgerufen hatte. Jedes Jahr landen bundesweit etwa 40 Österreicher wegen giftiger "Doppelgänger" im Spital.

Erst fünf Tage, nachdem er eine Sauce aus selbst gesammelten Pilzen gegessen hatte, war der 31-Jährige krank geworden. Das Gift des "Orangefuchsigen Raukopfs", der einem Eierschwammerl auf den ersten Blick ähnlich sieht, hatte Nierengewebe zerstört und die Vergiftung ausgelöst. Reinhard Hinterhölzl hatte – wie berichtet – die Ärzte noch selbst auf den vermuteten Übeltäter hingewiesen, ehe er kollabierte und mit zwei Blutwäschen gerettet werden musste.

Im Zweifel prüfen lassen
Der Linzer, der schon seit Jahren Pilze sammelt, ist aber kein Einzelfall. Jährlich müssen etwa 40 Österreicher nach Schwammerlvergiftungen stationär behandelt werden. Etwa 150 Giftpilze sind bei uns heimisch, davon sind einige heimtückische "Doppelgänger" von beliebten Speisepilzen. Im Zweifel Schwammerln stehen lassen. Die Pilzberatung am Linzer Magistrat prüft kostenlos jeden Fund!

von Markus Schütz, "OÖ Krone"

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