Mi, 22. November 2017

Hilfe kam zu spät

20.09.2010 10:04

Mann auf der A1 mit Pkw gegen Pfeiler gekracht - sofort tot

Bei einem Verkehrsunfall ist am Sonntagnachmittag auf der A1 im Bezirk St. Pölten ein Autofahrer getötet worden. Ein 89-Jähriger war gegen 17.20 Uhr in Fahrtrichtung Wien unterwegs, als er plötzlich aufs Straßenbankett geriet. Dort raste er mit mehr als 100 km/h weiter, bis er schließlich mit voller Wucht frontal gegen ein Betonfundament eines Überkopfwegweisers prallte. Das Fahrzeug wurde laut Polizeiangaben regelrecht zerrissen, der Mann starb.

Im Pkw des 89-Jährigen befand sich auch noch ein 36-jähriger spanischer Staatsbürger, im Fond des Fahrzeuges saß ein 23-jähriger Pole. Die Wucht des Aufpralls war so enorm, dass das Auto noch circa zwei Meter zurückgeschleudert wurde. Der Motorblock wurde in Richtung Beifahrer in das Fahrzeuginnere gedrückt.

Die Eingeklemmten mussten von der Feuerwehr befreit werden. Der Notarzt konnte nur mehr den Tod des Fahrzeuglenkers feststellen. Die beiden schwer verletzten Mitfahrer wurden per Notarztwagen bzw. "Christophorus 2" in das Landesklinikum Voralpen Lilienfeld und in das Landesklinikum St. Pölten gebracht.

Während der Bergungsarbeiten waren der Pannen- bzw. Verzögerungsstreifen der Abfahrt Altlengbach, sowie der erste Fahrstreifen und die Ausfahrt Altlengbach für den gesamten Fahrzeugverkehr gesperrt.

Kleinbus auf der A21 überschlagen - fünf Verletzte
Wenige Stunden später forderte ein Crash auf der Außenringautobahn (A21) fünf Verletzte. Nach Angaben von "144 - Notruf NÖ" hatte sich am Montag gegen 1 Uhr im Bereich Klausen-Leopoldsdorf (Bezirk Baden) in Fahrtrichtung Wien aus bisher unbekannter Ursache ein kleiner Reisebus überschlagen.

Vier Rettungs- und ein Notarztwagen wurden zur Unfallstelle entsandt, dazu kamen Feuerwehrkräfte sowie die Polizei. Eine Person hatte schwere Verletzungen erlitten. Die Unfallopfer wurden nach der Erstversorgung in die Krankenhäuser St. Pölten und Baden transportiert.

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