Mo, 23. Oktober 2017

Führerschein weg

19.09.2010 16:21

Alkolenker lässt sich erst vor Haustür stoppen

Trotz Blaulicht und Sirenen ist ein 29-jähriger Alkolenker Sonntag früh unbeirrt von Salzburg nach Hof gefahren. Der Kellner hatte nach seiner Arbeit noch einiges getrunken, sich aber dennoch hinters Steuer gesetzt. Mit 1,62 Promille Alkohol im Blut fuhr er in Schlangenlinien vor einer Polizeistreife her. Erst vor seiner Haustür in Hof konnten die Beamten den Alkolenker stoppen.

Die Streife wurde gegen 8.20 Uhr auf das Auto des 29-Jährigen aufmerksam. Der Lenker kam bei der Fahrt soweit über die Fahrbahnmitte, dass er mit seinem Wagen beinahe frontal gegen das Polizeiauto stieß. Doch davon bekam der Alkolenker scheinbar nichts mit und fuhr weiter.

Auch als die Beamten wendeten und den 29-Jährigen mit Blaulicht und Sirenen verfolgten, reagierte er nicht. Während der Verfolgungsjagd kam es mehrmals zu gefährlichen Situationen, da der Alkolenker mit seinem Fahrstil wiederholt entgegenkommende Fahrzeuge gefährdete. Erst an seiner Wohnadresse in Hof konnte der Lenker angehalten und kontrolliert werden.

Fünf Glas Prosecco und drei Glas Ramazotti
Als er aus dem Fahrzeug stieg, konnte er sich nur sehr schwer auf den Beinen halten und lallte stark. Zur Rechtfertigung gab der junge Mann an, dass er bis 5 Uhr als Kellner in einem Lokal in der Salzburger Innenstadt gearbeitet hat. Danach habe er dann noch fünf Glas Prosecco und drei Glas Ramazotti getrunken. Dass das zu viel war, habe er schon gewusst, wollte aber trotzdem noch nach Hause fahren.

Dass er durch seine Fahrweise auch entgegenkommende Fahrzeuge gefährdete, hatte der Lenker nicht bemerkt. Der Führerschein wurde dem Mann abgenommen. Dabei stellte sich heraus, dass er den rosa Schein vor zwei Jahren schon einmal wegen Alkohol am Steuer für sieben Monate abgeben musste. 

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