Fr, 24. November 2017

313 Tage Knast

17.09.2010 17:09

DSDS-“Superstar“ Menowin muss wieder in Haft

Er wollte Superstar werden. Und Frauenschwarm. Mithilfe von Richard Lugner und dessen Schwiegersohn in spe, Helmut Werner, wollte er auch Österreich erobern. Doch nun ist der Traum geplatzt. Denn Hasso Fröhlich, alias Menowin, Zweitplatzierter der diesjährigen RTL-Show "Deutschland sucht den Superstar", muss wieder ins Gefängnis.

Weil er die Bewährungsauflage nicht eingehalten habe, soll er von einer Jugendstrafe noch 313 Tage absitzen, sagte am Freitag ein Sprecher des Amtsgerichts Darmstadt. Allerdings habe Menowin einen Antrag auf Haftaufschub gestellt, über den noch nicht entschieden sei.

Der 23-Jährige hätte sich dem Sprecher zufolge regelmäßig bei seiner Bewährungshelferin beim Landgericht Darmstadt melden müssen. Daran habe er sich jedoch nicht gehalten. Menowin war vom Amtsgericht im bayerischen Ingolstadt wegen Betrugs und Körperverletzung zu einer Jugendstrafe von zwei Jahren und sechs Monaten verurteilt worden. Von dieser Strafe hatte er rund zwei Drittel abgesessen und war anschließend auf Bewährung entlassen worden.

Der Sänger, der drei Kinder hat, versteht die Welt nicht mehr. Sein Strafverteidiger Christian Kunath sagte der "Bild": "Herr Fröhlich steht dem Ganzen mit Unverständnis gegenüber und ist erschüttert."

Fröhlich war Anfang des Jahres ein paar Wochen lang Schützling des Wiener Society-Stars Richard Lugner. Gemeinsam mit Helmut Werner, dem Freund seiner Tochter Jackie, hatte sich Lugner einige Zeit lang als Booker für den deutschen TV-Star betätigt und Konzerte organisiert. Das Unternehmen scheiterte an Streitigkeiten, chaotischen Auftritten und letztendlich daran, dass es zu Handgreiflichkeiten zwischen Werner und Menowin gekommen war.

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