So, 21. Jänner 2018

"Schnelle Lösung"

15.09.2010 12:59

Neuseeländer bietet künstlichen Urin für Drogentests an

Synthetischer Urin soll es Neuseeländern in Zukunft ermöglichen, bei von Arbeitgebern verordneten Drogentests zu schummeln. Der Händler Chris Fowlie, der das künstliche Nass in seinem Geschäft "Hempstore" (ein Hanfladen) in Auckland anbietet, will nach eigenem Bekunden mit dem Produkt das Privatleben seiner Kunden schützen.

Die chemische Zusammensetzung des falschen Urins gleicht der des Originals, berichteten neuseeländische Zeitungen. Der Trick könnte bei einem Drogentest, bei dem ermittelt werden soll, ob Cannabis oder Ecstasy konsumiert wurde, nicht auffliegen.

"Mit ein bisschen Übung das Urinieren simulieren"
Die Zufallstests verstoßen gegen das Gesetz zum Schutz des Privatlebens "und verletzen das Prinzip der Unschuldsvermutung", sagte Fowlie der Zeitung "New Zealand Herald".

Die Internetseite von Hempstore bietet unter dem Namen "Quick fix" eine "schnelle Lösung" an: 200 Milliliter künstlicher Urin. Ein kleines Wärmepolster, um die Flüssigkeit auf Körpertemperatur zu bringen, sowie eine Ausgussform sind ebenfalls im Paket enthalten. Dadurch können Angestellte "mit ein bisschen Übung" auch das Urinieren simulieren, wird auf der Website versichert.

Anderer Geruch
Ein Experte des Wissenschaftsministeriums bestätigte, dass der falsche Urin vom echten nur schwer zu unterscheiden sei, lediglich der Geruch sei anders. Das Arbeitsministerium hob hervor, dass Drogentests von Arbeitgebern legal seien, allerdings nur in Berufen, bei denen eine Bewusstseinstrübung gefährlich sein könne.

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