So, 19. November 2017

„Die Zeit drängt“

12.09.2010 18:12

Land will lokale Wirtschaft auch weiterhin ankurbeln

Auch in Zukunft gut mit den kleinen heimischen Geschäftsleuten zusammenarbeiten können – das ist Ziel einer Initiative von Wirtschaftskammer und Politik. WK-Präsidentin Sonja Zwazl (Bild): "Und zwar durch die einfache und unbürokratische Vergabe von bestimmten Aufträgen durch die öffentliche Hand ."

"Die Zeit drängt", warnten Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav und WK-Präsidentin Zwazl gemeinsam. Bisher durften Aufträge durch die öffentliche Hand bis zu einer Höhe von 100.000 Euro direkt an Gewerbetreibende vergeben werden. Bei Bauvorhaben gilt dies derzeit sogar für Ausgaben bis zu einer Million Euro. Doch mit Jahresende läuft dieses Unterstützungsprogramm für die heimischen Firmen ab. Sie kämen damit weit schwerer an lokale Aufträge.

Bohuslav: "Die Betriebe brauchen eine Verlängerung und rasch Sicherheit. Also hoffen wir, dass die Bundesregierung schon bald reagiert und das Paket auf den Weg bringt." Auf Schloss Grafenegg stellte die VP-Landesrätin außerdem die "Wirtschaftsstrategie bis 2015" vor. Vor Vertretern von 200 Unternehmen legte Petra Bohuslav die Marschrichtung fest: "Im Mittelpunkt stehen die Bereiche Innovation und Technologie sowie Qualifikation und Kooperation." Darüber hinaus soll auch die Eröffnung neuer Unternehmen unterstützt werden: "Wir wollen potentiellen Gründern den Start so leicht wie möglich machen."

Dabei bedient man sich auch neuer Mittel: Neben den bewährten Finanzierungshilfen gibt es in Zukunft auch starke Unterstützung für Firmen bei der Erschließung neuer Zielmärkte. "Das sichert bestehende Arbeitsplätze langfristig und schafft zusätzlich viele neue Jobs", rechnete die Politikerin vor.

von Lukas Lusetzky, Kronen Zeitung

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