Mi, 13. Dezember 2017

Gefährliche Übungen

12.09.2010 11:33

Hirschbach-Absturz geklärt ++ Neue Notlandung

Die Flugunfallkommission werkt noch, aber der Grund für das Flugunglück in Hirschbach mit zwei Toten dürfte geklärt sein: Der Flugschüler (20) hatte zu Übungszwecken eines der zwei Triebwerke abgeschaltet - als er es wieder anwarf, drückte es den Flieger zur Seite.

Die Simulation des Ausfalls von einem der zwei Propeller war Teil der Prüfung, die der Tiroler Flugschüler ablegen wollte. Er musste mit dem Ruder die seitliche Bewegung der Tecnam ausgleichen. Als er das Triebwerk wieder zuschaltete, drückte es den Flieger durch den zusätzlichen Schub seitlich weg. Ob es ein Pilotenfehler war oder das Ruder klemmte, ist offen. Jedenfalls konnte auch der erfahrene Fluglehrer Horst Wagener (67) aus Leonding nichts mehr tun: Absturz.

Notlandung in Urfahr-Umgebung
Auch am Samstag erzwangen Flugübungen eine Notlandung, diese verlief aber erfolgreich: Ein 42-Jähriger war als Fluglehrer mit einem 65-jährigen Perger mit einem Motorsegler im Raum Urfahr-Umgebung unterwegs. Bei Übungen für Außenlandungen blieb plötzlich das Gasseil hängen. Die Notlandung gelnag, ohne das Flugzeug zu beschädigen.

Eidenberg-Absturz geklärt
Der Flugunfall von Eidenberg im Vorjahr, bei dem der Ultraleicht-Flieger eines Steyrer Chirurgen (58) zerrissen worden war, ist auf menschliches Versagen zurückzuführen: Der Pilot wollte einer Nebelwand entfliehen, zog die Maschine zu steil nach oben - dabei wurde sie durch die frei werdenden Kräfte zerrissen.

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