So, 17. Dezember 2017

Transit-Streit

01.09.2010 14:35

Im Salzkammergut "kein auffälliger Schwerverkehr"

In der Diskussion um die von Bürgerinitiativen angeprangerte "Transithölle" im Salzkammergut hat sich nun der Gmundner Bezirkshauptmann Alois Lanz zur Wort gemeldet: Aktuelle Zählungen hätten ergeben, dass es keinen auffälligen Schwerverkehr gebe. Eine geforderte Tonnagebeschränkung auf 3,5 Tonnen würde nichts bringen.

Wie berichtet, fordern Initiativen und Grüne einen Stopp für den Lkw-Transit durchs Salzkammergut. Die Lärmbelastung sei für Anrainer unerträglich. Zuletzt wurde auch ein Tonnage-Limit für die Brummis gefordert. "Das würde zu keiner merkbaren Veränderung führen, weil der Ausweichverkehr zu gering ist", meint dazu nun Bezirkshauptmann Alois Lanz.

Eine Erhebung der Asfinag hätte ergeben, dass zwischen Thalgau und Liezen täglich nur elf Mautflüchtlinge unterwegs wären. Auf den anderen Routen (ab Regau nach Golling, Eben oder Liezen) nur ein bis zwei Lkws.

Die größte Lkw-Dichte gibt es auf der B145 zwischen Vöcklabruck und Ebensee. Dort wurden bei Laakirchen bis zu 1.639 Lkws und 14.127 Pkws pro Tag gezählt. Bei Gmunden waren es 1.354 Lkws und 16.929 Pkws und bei Ebensee 9.266 Pkws und 751 Lkws.

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