Mi, 13. Dezember 2017

Deal ohne Folgen

30.08.2010 22:35

2.000 Infineon-Mitarbeiter in Villach atmen auf

Entwarnung gibt es für die 2.000 Infineon-Beschäftigten in Villach! Dass der deutsche Halbleiterkonzern "Infineon" seine Handysparte an den US-Prozessor-Riesen "Intel" verkauft, könnte weltweit rund 3.400 Mitarbeiter betreffen. Für die Villacher Belegschaft gibt es aber keine Folgen.

Die Vorstände von Infineon und Intel, Peter Bauer und Auvind Sodhani, gaben den Deal am Montag um 14 Uhr bekannt, erklärten die Rahmenbedingungen, beruhigten die Aktionäre und stellten das Geschäft als vorteilhaft für alle Beteiligten dar.

Was fehlte, waren klare Worte zu den einzelnen Standorten. Sodhani meinte, Intel wolle alle Mitarbeiter an allen Standorten behalten. Gleichzeitig gab aber Infineon-Boss Bauer zu, dass 3.400 Mitarbeiter weltweit betroffen seien: "1.600 in Deutschland, der Rest in Europa und Asien."

In Villach, wo etwa 2.000 Mitarbeiter beschäftigt sind und ebenfalls elektronische Bauteile für Handys entwickelt werden, war die Anspannung am Montag groß.

Aufstockung möglich
Villachs Bürgermeister Helmut Manzenreiter, der mit Infineon Österreich-Chefin Monika Kircher-Kohl in Kontakt stand, gab im "Krone"-Gespräch aber Entwarnung: "Villach ist nicht betroffen, alle Leute bleiben bei Infineon!" Es könnte sogar zu einer Aufstockung der Mitarbeiter kommen, so Manzenreiter.

von Fritz Kimeswenger, ("Kärntner Krone") und kaerntnerkrone.at

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