Do, 14. Dezember 2017

"Gipfel" in Innsbruck

30.08.2010 16:10

Idee: zeitversetztes Schulläuten gegen die überfüllten Öffis

Enger zusammenarbeiten wollen künftig das Land Tirol und die Stadt Innsbruck in Sachen Verkehr. Aus diesem Grund hat am Montag im Landhaus auf Initiative von VP-Klubobmann Josef Geisler und Vizebürgermeister Franz X. Gruber erstmals eine gemeinsame Sitzung der beiden Verkehrsausschüsse stattgefunden. "Da es vor allem in der Stadt überschneidende Projekte gibt, werden wir uns ab sofort regelmäßig austauschen", sagte Geisler.

Das Gremium, an dem natürlich auch die Opposition teilnimmt, darf zwar keine Beschlüsse fassen, doch Gruber glaubt, dass die Kooperation dazu beitragen wird, dass das eine oder andere Vorhaben künftig schneller vorangetrieben werden kann. „Die Stimmung bei der ersten Sitzung war auf jeden Fall gut“, so Gruber.

Mit dabei waren auch die zwei politisch Verantwortlichen: LHStv. Anton Steixner für das Land und StR Walter Peer für die Stadt. "Die Sitzung war überraschend harmonisch. Vermutlich auch deswegen, weil bei einigen noch die Urlaubsstimmung nachwirkt", spielte Steixner auf die ständigen Seitenhiebe der Opposition an.

Schulen sollen flexibler werden
Angesprochen wurde neben der Regionalbahn (alles auf Schiene) auch der öffentliche Personennahverkehr. Hier gibt es vor allem in der Stadt immer wieder Schwierigkeiten zu den Spitzenzeiten – in der Früh und am Abend. "Wir haben einmal mehr darüber diskutiert, dass man das Problem lösen könnte, wenn die Innsbrucker Schulen unterschiedliche Beginnzeiten hätten", sagt Peer. Alle Schulen würden diesen Vorschlag positiv finden, doch fast keiner will seine Unterrichtszeiten wirklich ändern. "Wenn die Schulen flexibler wären, dann würden wir uns viel Geld sparen", erklärt Steixner.

Angesprochen wurden auch ein Billig-Tarif für Schwachlastzeiten, die Möglichkeit, weitere Busspuren zu errichten sowie zusätzliche Haltestellen für die S-Bahn zu bauen – zum Beispiel bei der Messe.

von Markus Gassler, Tiroler Krone

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