Mo, 18. Dezember 2017

Fekter'sche Zahlen

30.08.2010 14:14

Betreuung von Asylwerbern kosten elf Millionen Euro

Neue Aufregung herrscht ums Thema Asylwerber: Im August ist die Zahl der Asylanträge wieder deutlich gestiegen - für Innenministerin Maria Fekter ein klares Alarmsignal. Denn schon jetzt werden Unsummen für organisierte Unterkünfte und Betreuung ausgegeben, allein 2009 elf Millionen Euro in der Steiermark.

Weil Schlepperbanden verstärkt Tschetschenen, Afghanen und auch Roma ins Land schleusen, drohen die Erstaufnahmezentren bald aus allen Nähten zu platzen. Schon jetzt verschlingt die Grundversorgung für Asylwerber Unsummen.

Wie die FPÖ aus einer Anfragebeantwortung durch die Innenministerin herausliest, sind in der Steiermark im Vorjahr 11,075 Millionen Euro an Kosten entstanden - für Wohnheime, organisierte Unterkünfte, Betreuung etc. Bereits 2008 waren mehr als elf Millionen Euro angefallen.

Meiste Asylwerber kommen aus Russland
Besonders häufig haben Russen (743) um die Grundversorgung in unserem Bundesland angesucht, danach kommen eben Afghanen (247), Serben (245), Armenier (226), Türken (172) und Nigerianer (143). In den ersten Monaten des heurigen Jahres befanden sich auch 165 Kleinkinder in der Grundversorgung.

Den steirischen Freiheitlichen kommt die neu aufgeflammte Debatte um die Asylwerber entgegen: Sie wollen die Problematik im Landtagswahlkampf "noch deutlicher ansprechen".

von Gerald Schwaiger, "Steirerkrone"

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