So, 19. November 2017

Psychiater half

30.08.2010 14:18

Harald Krassnitzer wurde zum Ehemann therapiert

TV-Liebling Harald Krassnitzer hat sich sozusagen zum Ehemann therapieren lassen. Der beliebte Schauspieler ist überzeugt, dass er, wenn er vor zwölf Jahren nicht die Hilfe eines Psychiaters in Anspruch genommen hätte, heute nicht verheiratet wäre.

In einem erstaunlich ehrlichen Interview enthüllte der österreichische Schauspieler am Wochenende, dass er vor zwölf Jahren die Hilfe eines Psychiaters in Anspruch genommen habe, nachdem ihm bewusst geworden war, dass er krankhaft auf seinen Beruf fokussiert und nicht beziehungsfähig war.  

"Ich musste zum Psychiater, weil ich nicht in der Lage war, eine halbwegs intakte Beziehung zu führen, weil sich bei mir alles um die Arbeit drehte", so der "Tatort"-Chefinspektor und "Winzerkönig" in der "Bild am Sonntag". Er sei zwar beruflich erfolgreich gewesen, hatte aber gemerkt, dass ihm all das fehlte, was man landläufig Leben nennt. "Mal entspannen, an etwas anderes als den Beruf denken." Nahestehende Menschen vergaß er dabei komplett. Freizeit zu haben, hatte er verlernt. "Das führte bei mir zu einer gewissen Beziehungsunfähigkeit", so der 49-Jährige rückblickend.

Doch zum Glück ist alles gut ausgegangen: Zwei Jahre nach der Therapie lernte er seine Kollegin Ann-Kathrin Kramer kennen, mit der er inzwischen verheiratet ist. "Wäre ich heute noch so wie damals, hätte meine Partnerschaft nicht zehn Jahre lang gehalten", sagt er. Und: "Ohne Psychoanalyse wäre ich nicht verheiratet."

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