Fr, 25. Mai 2018

Psychiater half

30.08.2010 14:18

Harald Krassnitzer wurde zum Ehemann therapiert

TV-Liebling Harald Krassnitzer hat sich sozusagen zum Ehemann therapieren lassen. Der beliebte Schauspieler ist überzeugt, dass er, wenn er vor zwölf Jahren nicht die Hilfe eines Psychiaters in Anspruch genommen hätte, heute nicht verheiratet wäre.

In einem erstaunlich ehrlichen Interview enthüllte der österreichische Schauspieler am Wochenende, dass er vor zwölf Jahren die Hilfe eines Psychiaters in Anspruch genommen habe, nachdem ihm bewusst geworden war, dass er krankhaft auf seinen Beruf fokussiert und nicht beziehungsfähig war.  

"Ich musste zum Psychiater, weil ich nicht in der Lage war, eine halbwegs intakte Beziehung zu führen, weil sich bei mir alles um die Arbeit drehte", so der "Tatort"-Chefinspektor und "Winzerkönig" in der "Bild am Sonntag". Er sei zwar beruflich erfolgreich gewesen, hatte aber gemerkt, dass ihm all das fehlte, was man landläufig Leben nennt. "Mal entspannen, an etwas anderes als den Beruf denken." Nahestehende Menschen vergaß er dabei komplett. Freizeit zu haben, hatte er verlernt. "Das führte bei mir zu einer gewissen Beziehungsunfähigkeit", so der 49-Jährige rückblickend.

Doch zum Glück ist alles gut ausgegangen: Zwei Jahre nach der Therapie lernte er seine Kollegin Ann-Kathrin Kramer kennen, mit der er inzwischen verheiratet ist. "Wäre ich heute noch so wie damals, hätte meine Partnerschaft nicht zehn Jahre lang gehalten", sagt er. Und: "Ohne Psychoanalyse wäre ich nicht verheiratet."

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen

Für den Newsletter anmelden