Mo, 11. Dezember 2017

"Starb beim Baden"

28.08.2010 18:38

Rätselraten in Russland um toten Geheimdienst-Chef

Rätselraten um den Tod eines Top-Agenten: Der stellvertretende Chef des russischen Militärgeheimdienstes GRU, Juri Iwanow, ist unter nicht bekannten Umständen plötzlich verstorben. "Vor einigen Tagen starb General Juri Iwanow beim Baden", meldete die Staatsagentur RIA Nowosti - ohne Einzelheiten zu nennen.

Iwanow war 52 Jahre alt. Über eine Krankheit oder dergleichen war nichts bekannt. Die Tageszeitung "Kommersant" vermeldete am Samstag ebenfalls nur den "tragischen" Tod des Geheimdienstlers, in der Tageszeitung des Verteidigungsministeriums "Roter Stern" findet sich eine ebenfalls knappe Erklärung des Generalstabs, wonach Iwanow "tragisch" ums Leben gekommen sei.

Innerstaatlicher Rivale des KGB
Der militärische Geheimdienst GRU (im Bild das GRU-Emblem) wurde 1918, kurze Zeit nach der russischen Revolution gegründet. Er untersteht dem Generalstab und galt stets Rivale des KGB, der nach dem Zerfall der UdSSR aufgelöst wurde und im Inlandsgeheimdienst FSB und dem Auslandsgeheimdienst SWR aufging.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden